Wind Energy Hamburg Digital erreichte rund 40.000 Experten weltweit

Drei TV-Studios wurden zum Zentrum der globalen Windindustrie. Das waren die Themen des digitalen Branchenevents
10. Dezember 2020
WindTV snapshot

Vom 1. bis 4. Dezember 2020 führte die WindEnergy Hamburg die globale Windbranche erstmalig rein digital zusammen. Drei TV-Studios in Brüssel, im britischen Shoreham Port und Hamburg sendeten an vier Tagen wechselweise insgesamt 35 Stunden lang und erreichten mit rund 70 Programmbeiträgen rund 40.000 Experten in 100 Ländern.

Experten aus der Energiebranche, Politik und Gesellschaft

„Gemeinsam mit unserem Partner WindEurope ist es uns gelungen, die internationale Aufmerksamkeit zu einem ganz wichtigen Zeitpunkt in der energiepolitischen Debatte erneut auf die Windkraft zu lenken”, sagte Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress. „Mit den WindTV-Livestreams haben wir wichtige Experten der Branche, der Politik und der Gesellschaft auf allen Kontinenten erreicht – trotz der weltweiten Pandemie.“ So stammten die meisten Zuschauer*innen aus Indien, gefolgt von Deutschland, den USA, China und Dänemark – den aktuell wichtigsten Windmärkten der Welt.

WindTV: Livestreams aus Belgien, Großbritannien und Deutschland

Giles Dickson, CEO von WindEurope, ergänzte: „Alle Inhalte hatten eine einheitliche Botschaft: die Windindustrie ist robust und bereit, den enormen Ausbau zu stemmen, den die EU im Rahmen des ‚Green Deal‘ von uns erwartet – und dabei zum Wirtschaftsaufschwung beizutragen.“ Die WindEnergy Hamburg 2020 war die erste globale digitale Veranstaltung der Branche. Rund 40.000 Experten aus aller Welt schauten demnach während der viertägigen Laufzeit in das WindTV-Programm, das WindEurope von Brüssel aus, die Hamburg Messe und Congress aus der Hansestadt sowie der Global Wind Energy Council aus dem britischen Shoreham Port wechselweise gestalteten. 

Weiteres Wachstum in der Erneuerbaren-Energien-Branche erwartet

Zu den Speakern des digitalen Branchenevents gehörten unter anderem Tom Kiernan, CEO von AWEA, der im Gespräch mit Dickson erklärte, wie wichtig Joe Biden der Kampf gegen den Klimawandel sei und welche Bedeutung die erneuerbaren Energien in den USA haben werden. Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) betonte im Interview mit Dickson, dass die Erneuerbaren Energien immun gegen Covid-19 seien und er weiteres Wachstum erwarte. 

On- und Offshore-Innovationen und grüner Wasserstoff im Fokus

Thematisch spannte WindTV einen sehr weiten Bogen von der Entwicklung der globalen Windmärkte, über Herausforderungen im Zusammenhang mit Genehmigungsverfahren und Bürgerbeteiligungen, Technologien, Digitalisierung, Elektrifizierung und Systemintegration, On- und Offshore-Innovationen und Herausforderungen der Lieferkette der Windenergiebranche bis hin zum grünem Wasserstoff. Tägliche Business News Live, GWEC Global Wind Briefs, Exhibitor Talks, VDMA Industry Talks, Gesprächsrunden zu Wasserstoff und das Zuschauerforum „What people ask“ informierten die Zuschauer*innen. Die nächste WindEnergy Hamburg soll vom 27. bis 30. September 2022 stattfinden, dann wieder in den Hamburger Messehallen.
sb/kk