Titel Tourismus neu
Frederik und Gerrit Braun mit den Urkunden © Miniatur Wunderland Hamburg GmbH

Miniatur Wunderland knackt zwei Weltrekorde

Das Miniatur Wunderland in Hamburg wächst und wächst. Jetzt schlägt es eine Brücke über den Fleet nach Südamerika

Die Touristenattraktion in der Speicherstadt hat den eigenen Weltrekord für die längste Bahn der Welt in ihrem Maßstab bereits zum dritten Mal geschlagen. Insgesamt 15.715 Meter Gleis sind dort verlegt. Weil Nachahmer in der ganzen Welt auch in anderen Spurgrößen unterwegs sind, haben sich Gerrit und Frederik Braun den Wettbewerb der maßstabsübergreifenden Modellbahnanlage einfallen lassen. Auch hier gab es nun die Urkunde des Guinness-Buch der Weltrekorde für umgerechnet 1367,2 Kilometer Gleisanlagen.

Brücke erschließt neue Welten

Um in Zukunft noch weiter wachsen zu könnenl, haben die Gebrüder Braun einen weiteren spektakulären Plan vorgestellt. Eine 25 Meter lange Brücke soll über den Fleet zu neuen Flächen führen. Dort sollen weitere 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche entstehen. Ende 2021 soll der symbolische Sprung über den großen Teich erfolgen, denn dort sollen südamerikanische Modellwelten entstehen.

Südamerika entsteht in Buenos Aires

Hier geht das Miniatur Wunderland einen ganz neuen Weg. An Rio de Janeiro wurde bereits heimlich seit einiger Zeit gearbeitet, und zwar in Südamerika. Die Brauns haben Kontakt zu einer Familie in Buenos Aires, die sich ebenfalls dem Modellbau verschrieben hat. Die Idee hinter der kreativen Auslagerung ist es, eine ganz besonders authentische Anlage zu schaffen. Die Bauteile sollen dann 2021 nach Hamburg gebracht werden und in den neuen Flächen finalisiert und aufgebaut werden.

Formel 1 soll durch Monaco flitzen

Über die nächsten Jahre verteilt, sollen rund 10 Millionen Euro in die neuen Abschnitte fließen. Bis dahin gibt es noch weitere Baustellen. So soll der Monaco-Abschnitt fertig gestellt werden. Dieser hält jedoch große technische Herausforderungen bereit, denn hier soll auch der Formel 1-Zirkus seinen Platz finden. Da es nicht so leicht ist, winzige Rennwagen mit gefühlt 300 Stundenkiilometern durch das kleine Fürstentum fahren zu lassen, muss noch weiter geforscht werden. Schließlich muss der störungsfreie Betrieb an 365 Tagen gewährleistet sein. Wenn es soweit ist, soll ein Formel 1-Fahrer die Anlage einweihen. Wer das sein wird, wollen die Brauns noch nicht verraten.
ma/sb

Quelle und weitere Informationen
www.presse.miniatur-wunderland.de
www.presse.miniatur-wunderland.de/2019

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