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Matthias Wesselmann, Vorstand fischerAppelt - © fischerAppelt

Fünf wichtige SXSW-Takeaways

Warum sich die Teilnahme an der führenden Digitalkonferenz in Texas lohnt. Matthias Wesselmann von fischerAppelt wirft einen Blick zurück

Mehr als 70.000 Besucher aus über als 150 Nationen ließen sich auf der diesjährigen South by Southwest in Texas von den neuesten Digitaltrends inspirieren. Rund 160 Teilnehmer kamen aus der Hansestadt Hamburg, die damit die zweitgrößte deutsche Delegation stellte. Ein wichtiges Zeichen des hanseatischen Kreativ- und Digitalstandorts und ein Invest, das sich, zurück in Deutschland, für jeden der Teilnehmer – ob aus Start-up, Unternehmen oder Agentur – auszahlen wird.

1. Wichtiger Gradmesser für Innovation

Mit seinem vielfältigen Programm vermittelt die SXSW frische Perspektiven auf Kultur, (Digital-)Gesellschaft und Technologie. Denn sie bietet vor dem Hintergrund der notwendigen digitalen Transformation von Unternehmen mit vielen Diskussionsrunden zu Künstlicher Intelligenz, Blockchain oder Virtual Reality Teilnehmern die Möglichkeit, sich kreativ mit den Themen auseinanderzusetzen und durch den Blick über den nationalen Tellerrand neue Insights zu gewinnen.

2. Small-Talk-Futter fürs New-Business-Geschäft

Der spontan angekündigte Vortrag von Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk, der darin vor der Künstlichen Intelligenz warnte, oder auch das Gespräch mit dem demokratischen Politiker Bernie Sanders, der die Amerikaner zum Wählen aufrief, zählten zweifelsohne zu den nachgefragtesten Veranstaltungen auf der diesjährigen SXSW. Diese Vorträge lieferten genügend Small-Talk-Futter, auf das es spätestens beim New-Business-Geschäft in der Heimat ankommen könnte.

3. Informellen Rahmen nutzen

Besonders das German Haus bot als Hotspot der deutschen Tech- und Kreativszene den Deutschen eine sichere Anlaufstelle, um sich in lockerer Atmosphäre ungezwungen auszutauschen und zu vernetzen. Die hippe, von vielen Start-ups geprägte Stadt Austin scheint sich auch auf die Gepflogenheiten des Miteinanders auszuwirken und viele, sich vorher unbekannte Deutsche, waren sogleich beim informellen Du.

4. Markencheck auf der Trade Show

Ob auf der Trade Show, im German Haus oder rund um das Convention Center: Viele relevanten Technologie-, Automobil- und Consumer-Marken präsentierten sich auf der SXSW. Die Liste reicht von Dell, Sony, Intel über Mercedes Benz bis hin zu Pinterest, YouTube, Google und vielen Standortmarketing-Präsenzen. Fast immer mit von der Partie bei den Markenauftritten: Virtual-Reality-Showcases. Von der Spielerei bis zu in der Praxis erprobten Use Cases war alles zu finden. Insbesondere Letzteres erweitert das Vorstellungsvermögen, wohin die Reise in Deutschland noch gehen und welches Potenzial für den eigenen Markenauftritt noch erschlossen werden kann.

5. Antrieb für die eigene Corporate Transformation

Wer sich auf der SXSW auf den bunten Mix aus Markenauftritten, Panels und Netzwerk-Veranstaltungen einlässt, hat zweifelsohne eine große Portion Inspiration gewonnen. Obendrein haben diejenigen auch neue Blickwinkel auf den Status quo der digitalen Transformation im eigenen Unternehmen oder zumindest in der deutschen Wirtschaft gewonnen. Und genau das sollte für deutsche Unternehmen ein wesentlicher Grund sein, Mitarbeiter auf das Festival zu schicken. Denn es gibt keine sinnvollere Investition, als die eigenen Mitarbeiter für die digitale Transformation zu befähigen.
sb

Ein Gastbeitrag von Matthias Wesselmann, Vorstand der Hamburger Kommunikationsagentur fischerAppelt AG

Quelle und weitere Informationen
www.fischerappelt.de
www.sxsw.com
www.german-haus.com

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