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Smartphone - © pexels.com

Siebenstelliges Investment für Hamburger Startup wingu

Für die Plattform des Startups ergeben sich spannende Einsatzgebiete in der Industrie. Unter den Investoren ist Internet-Pionier Oliver Sinner

Smartphones und Tablets sind zu unseren ständigen Begleitern im Alltag geworden. Das schafft neue Möglichkeiten, Inhalte wie Werbung, Information oder Unterhaltung, passgenau an die richtige Zielgruppe zu spielen. Location-Based-Services, also Dienste, die dem Nutzer die Möglichkeit bieten, mobil auf standortbezogenen Content zuzugreifen, sind der Schlüssel zum Erfolg des Hamburger Startups wingu. Das Unternehmen bietet eine Plattform für die Erstellung und Auswertung solcher Dienste. 

Vor wenigen Tagen hat wingu eine weitere Finanzierungsrunde über einen Millionenbetrag abgeschlossen. Neben dem Innovationsstarter Fonds Hamburg investierte eine hochrangige Investoren-Gruppe um den Gründer der Hamburger Digitalagentur SinnerSchrader, Oliver Sinner.

Nützlicher Einsatz auf dem Werksgelände

“Wir sind bei der Investorensuche bewusst an Wegbereiter der Industrie 4.0 herangetreten, weil wir uns hier stärker fokussieren und engagieren wollen”, erklärt Michael Wolf, der die wingu AG 2016 gemeinsam mit seinem Business-Partner Hanz Geeratz aus dem Hamburger Unternehmen Speicher 210 GmbH heraus gründete. Derzeit stellen Industriekunden über wingu unter anderem wartungsrelevante Informationen an schwerem Gerät zur Verfügung, geben Navigations- und Archivierungshilfen auf ihren Werksgeländen bzw. dokumentieren und verwalten Fehlermeldungen und Maschinenausfälle in Echtzeit.

Eine wesentliche Anforderung an die Digitalisierung

“Ich glaube an das Geschäftsmodell von Platform-as-a-Service, um Location based services für jeden handhabbar und sofort einsetzbar zu machen. Das Aussteuern von ortsrelevanten Informationen ist in vielen Bereichen längst wesentliche Anforderung an die Digitalisierung und sollte daher nicht kompliziert sein”, sagt Oliver Sinner, der seine Investition in wingu mit der aktuellen Finanzierungsrunde erweiterte.

15 Entwickler in Hamburg und Krakau

Das Kapital in unterer siebenstelliger Höhe soll der Vergrößerung des Teams in den Bereichen Produktentwicklung und Marketing dienen sowie die Internationalisierung vorantreiben. Derzeit arbeiten 15 Entwickler in Hamburg und Krakau an der Plattform. Über 300 Abonnenten, wie Canon, Vattenfall, TUI Robinson und Fendt, sollen die Lösung zur Aussteuerung von positionsrelevantem Service und Interaktionen auf Smartphones und mobilen Geräten nutzen.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.wingu.de
www.innovationsstarter.com

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