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Vertreter von Spiele-Entwicklern und Dienstleistern beim Treffen mit Kultursenator Carsten Brosda (vorne, Mitte) © Hamburg Kreativ Gesellschaft/Julia Rogalitzki

Senat fördert Games-Branche mit 2 Millionen Euro

Mehr als eine halbe Million Euro pro Jahr investiert Hamburg in Zukunft in die Games-Branche. Förderung soll weitere Startups in die Stadt bringen

Gute Nachrichten für alle Computerspiele-Entwickler: Ab 2020 fördert die Hansestadt Hamburg die Gaming-Branche mit 520.000 Euro pro Jahr. Die Beratung und Abwicklung der neuen Spieleförderung erfolgt durch gamecity:Hamburg. Die Teilmarktinitiative der Hamburg Kreativ Gesellschaft startet im zweiten Halbjahr 2020 eine neue Prototypenförderung und erstmals einen Inkubator, der Nachwuchsteams auf die Herausforderungen der Spiele-Branche vorbereitet. gamecity:Hamburg bietet damit als einzige Standortinitiative der Spieleindustrie in Deutschland gleichermaßen Netzwerkaktivitäten, Service-Angebote und finanzielle Förderung. Die Fördergelder werden zunächst von 2020 bis 2023 bereitgestellt.

Förderung auf zwei Säulen

Gefördert werden so einerseits Prototypen von Computerspielen mit 80.000 Euro pro Projekt, oder aber ganze Teams im Rahmen eines Inkubator-Programms mit einer finanziellen Förderung von je 15.000 Euro. „Mit der neuen Spieleförderung und dem Inkubator geben wir Gründerinnen und Gründern und Start-ups einen zusätzlichen Anreiz, ihre Geschäftsideen in Hamburg umzusetzen. Gleichzeitig stärken wir mit der Förderung weiter die Kompetenzen von gamecity:Hamburg und machen diese Initiative der Hamburg Kreativ Gesellschaft zu dem zentralen Partner mit umfassenden Service-Angeboten für die Games-Branche in Hamburg“, sagte Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien.

Förderung unabhängig von Altersfreigabe

Die Beratung und Koordination der Förderung übernimmt die Hamburger Initiative gamecity:Hamburg. Der Projektleiter Dennis Schoubye von gamecity:Hamburg sagte: „Mit der Einführung der neuen Prototypenförderung in Kombination mit einem Inkubator können wir Spieleentwickler gleich auf mehreren Ebenen unterstützen und werden dafür das starke Netzwerk am Standort aktivieren. Der Inkubator ist dabei nur ein Format unserer Gesamtstrategie, um den Wissensaustausch zwischen Unternehmen sowie dem Nachwuchs in Hamburg zu fördern.“ Dabei ist die Förderung der Entwicklung von Computerspielen unabhängig von der zu erwartenden Altersfreigabe durch die USK. Games werden gleichermaßen als Wirtschaftsfaktor und Kulturgut verstanden, die auch für eine erwachsene Zielgruppe konzipiert sein können.

Zielgruppen der Initiative

Bei dem Inkubator will Hamburg zukünftig maximal fünf Teams drei Monate lang neben den Fördergeldern mit Beratung, Workshops und Arbeitsplätzen und bei der Unternehmensentwicklung unterstützen. Die Prototypen-Förderung zielt auf die Förderung von jungen und kleinen Entwicklerstudios bis hin zu etablierten Unternehmen ab, die ihren Sitz in Hamburg haben.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.kreativgesellschaft.org
www.gamecity-hamburg.de

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