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Pop-up Office 2019 der Hamburg Kreativ Gesellschaft © Selim Sudheimer/Hamburg Kreativ Gesellschaft

Otto Group: neue Impulse aus dem Pop-up Office

Kontrollierter Kontrollverlust: Die Hamburg Kreativ Gesellschaft schafft Experimentierräume, in denen eine neue Arbeitskultur erlebbar werden soll

Mehr Offenheit und Ergebnisorientierung, Freiräume und Verantwortung für die einzelnen Mitarbeiter, eine veränderte Fehlerkultur und kürzere Entscheidungswege – die Maßnahmen, die sich unter dem Schlagwort ‚Kulturwandel‘ bündeln lassen, sind vielfältig. Als einer der Pioniere aus dem Norden gilt hier die Otto Group, die den Kulturwandel als Prozess und notwendige Grundlage für das Gelingen der digitalen Transformation eingeläutet hat.

Dabei setzt der Konzern auch auf externe Inspiration: Im vergangenen Jahr nahmen Mitarbeiter am Pop-up Office der Hamburg Kreativ Gesellschaft teil und widmeten sich in interdisziplinären Teams der Arbeitswelt der Zukunft. 2019 geht das Pop-up Office in die nächste Runde, Bewerbungsschluss ist der 3. April 2019.

Kontrollierter Kontrollverlust

Vor drei Jahren hat die Otto Group den Kulturwandel 4.0 ins Leben gerufen. Dies umfasst u. a. die Einführung neuer Arbeitsmethoden, mehr Kollaboration und Vernetzung, um die Möglichkeiten der Digitalisierung wertschöpfend nutzen zu können. Seit 2017 arbeiten interne Kulturwandel-Teams in den einzelnen Konzernunternehmen daran, die Mitarbeiter übergreifend zu vernetzen und zu einer neuen Form der Zusammenarbeit anzuregen. Transparenz und die Abschaffung von Silos sollen zu einem explizit gewünschten Kontrollverlust führen. 2018 haben Mitarbeiter der Otto Group aus verschiedenen Konzerntöchtern an einem ‚Pop-up Office‘ der Hamburg Kreativ Gesellschaft, einer städtischen Fördereinrichtung für Hamburgs Kreativschaffende, teilgenommen.

Interdisziplinäre Teams schaffen Impulse

Über mehrere Tage haben interdisziplinäre Teams, vom Personalverantwortlichen bis zum Art Director, aus unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen zusammengearbeitet. So wurden gemeinsame Herausforderungen der verschiedenen Arbeitswelten identifiziert, in einem Deep Dive den Wurzeln der Probleme auf den Grund gegangen und in einem Design Studio an der Entwicklung prototypischer Lösungsansätze gearbeitet.

Pop-up-Office 2019

„Das Pop-up Office ist eine einmalige Chance für wirklich interdisziplinäres Arbeiten mit unglaublich offenen Menschen, die sich begeistern können (und wollen). Zahlreiche Impulse insbesondere für radikale Perspektivwechsel und für eine schnelle und pragmatische Umsetzung von Themen habe ich zurück in meinen Arbeitsalltag mitgenommen“, sagt Ilka Hindrichs, Projektleiterin Corporate Strategy & Development bei der Otto Group. 2019 soll das Pop-up Office in drei Durchgängen stattfinden.
ca/sb/kk

Quelle und weitere Informationen
www.kreativgesellschaft.org

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