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IFB ist aktivster Kapitalgeber für Hamburger Startups

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) bezuschusste 2019 mit über 10 Millionen Euro über 60 innovative Hamburger Startups

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) förderte im Geschäftsjahr 2019 über 60 innovative Startups und gewerbliche Innovationsprojekte mit über 10 Millionen Euro. Die Wirtschaftsförderung der IFB Hamburg zeige damit eine sehr positive Entwicklung auf, hieß es in einer Mitteilung der IFB. So wurden seit dem Jahr 2013 rund 2.000 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von rund 540 Millionen Euro an Hamburger Gründungen und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vergeben. Im Geschäftsjahr 2019 wurden unter anderem mit dem Hamburg-Kredit Gründung und Nachfolge 223 Neugründungen als auch Übernahmen bereits bestehender Unternehmen gefördert. Mit einem Fördervolumen von 27 Millionen Euro konnten in diesem Programm Investitionen von über 61 Millionen Euro realisiert werden. Damit verbunden konnten 1.178 Arbeitsplätze erhalten und generiert werden. 

Förderungsmöglichkeiten

In dem speziell für innovative Ideen eingerichteten Geschäftsfeld Innovation in der IFB Hamburg stieg in den letzten Jahren das kumulierte jährliche Fördervolumen von 4,7 Millionen auf 10,7 Millionen Euro. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum rund 300 innovative Startups, Unternehmen und auch Forschungseinrichtungen gefördert. Mit einem Gesamtfördervolumen von rund 60 Millionen Euro sei die IFB Hamburg gemeinsam mit ihrer 100 Prozentigen Tochter IFB Innovationsstarter GmbH inzwischen der aktivste Kapitalgeber im Innovations-Ökosystem der Hansestadt. Neben dem Fördervolumen konnte demnach vor allem auch die Effektivität der Innovationsförderung erhöht werden. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden mit jedem eingesetzten Fördereuro zwei zusätzliche Euro an Privatinvestitionen angestoßen, hieß es weiter.

Zukunftsthemen im Fokus

Der im Durchschnitt erwartete Arbeitsplatzeffekt der Förderung liege bei über 20 neu geschaffenen Arbeitsplätzen je Bewilligung. „Die erhöhten Fallzahlen und das steigende Fördervolumen zeigen, dass die Wirtschafts- und Innovationsförderung einen wesentlichen Baustein unserer Förderaktivitäten darstellt. Hierbei unterstützen wir als universelle Förderbank die Zukunftsfähigkeit der Metropolregion Hamburg“, so Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der IFB Hamburg. „Mit der IFB Hamburg hat der Senat einen starken und kompetenten Partner für die Umsetzung der Hamburger Innovationsförderung an seiner Seite. Nicht umsonst ist die IFB Hamburg aktivster Kapitalgeber für Innovationen „made in Hamburg“, so Wirtschaftssenator Westhagemann.

Förderportfolio

Das IFB-Förderportfolio im Innovationsbereich umfasst Zuschuss-, Darlehens- und Beteiligungsprogramme. Auch die Förderung mit EFRE-Mitteln ist Bestandteil der Förderaktivitäten. Rund 80 Prozent der Fördermittel im Innovationsbereich kommen dabei KMU und Startups zugute. Über die Finanzierung von Verbundprojekten, etwa im Programm Profi Transfer, werden verstärkt auch Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gefördert.

Neue Ansätze

Seit 2020 werden über die Zuschussprogramme InnoFounder und InnoRampUp verstärkt innovative Startups gefördert, die einen gesellschaftlichen Impact gemäß der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) verfolgen. Des Weiteren unterstützt die IFB Hamburg über die FuE Förderung die Entwicklung technologischer Innovationen zur Minimierung des Ressourcenverbrauchs und der Klimabelastung in Produktions- und Lieferketten. Im Rahmen der Umsetzung des Hamburger Klimaplans sollen diese Förderansätze laut IFB weiter ausgebaut werden.

Private Investitionen auslösen

Um die Kapitalversorgung von innovativen Gründungen aus Hamburg über direkte Zuschüsse hinaus strukturell zu verbessern hat die IFB Hamburg über ihre Tochtergesellschaft IFB Innovationsstarter GmbH in 2020 das Hamburger Investorennetzwerk (HIN) initiiert. Hier werden mit verschiedenen Formaten private Investoren und innovative Startups zusammengebracht, um die Anbahnung von frühen Finanzierungsrunden zu unterstützen. Bei der ersten Matchmaking-Veranstaltung im Februar haben rund 50 Business Angels und andere VC-Investoren teilgenommen, um die fünf dort vorgestellten Startups kennenzulernen.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.ifbhh.de

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