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Lùisa - © Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft e.V.

Studie zur Zukunft der Musiknutzung vorgestellt

Bereits jeder Zweite nutzt Musikstreamingdienste, das Radio bleibt weiter wichtig - erste Ergebnisse der Studie vorgestellt

Rund 60 Spitzenvertreter der deutschen Musikwirtschaft hatten sich zum Beginn des Reeperbahn Festivals im Hamburger Rathaus getroffen, um gemeinsam mit Bürgermeister Peter Tschentscher und dem Senator für Kultur und Medien, Carsten Brosda, über die Entwicklung der Musikwirtschaft zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei die ersten Ergebnisse einer Studie zur Zukunft der Musiknutzung.

Musik wichtig, Nutzung im Wandel

Der Studie zufolge hat Musik für die Befragten weiterhin eine große Bedeutung. Zugleich unterliegt die Form der Musiknutzung einem kontinuierlichen Wandel. So nutzt bereits jeder Zweite Musikstreamingdienste, das Radio bleibt zugleich das wichtigste Medium zum Musikhören. Die Befragten zeigten auch eine hohe Zahlungsbereitschaft für Streaming und Livekonzerte. Auch die aktive Suche nach Künstlern im Internet spielt eine große Rolle. Zudem ist der physische Besitz von Musik für fast die Hälfte der Befragten nicht mehr von großer Bedeutung.

Repräsentative Befragung

„Der Musikdialog Hamburg ist ein Forum für die deutsche Musikwirtschaft, um sich über grundlegende Fragen und technische Innovationen auszutauschen. Mit der Studie der Universität Hamburg zur Zukunft der Musiknutzung entsteht eine verlässliche Grundlage zur Fortentwicklung bestehender Geschäftsmodelle und für neue Ideen. In Hamburg finden Unternehmen und Künstlerinnen und Künstler hierfür ein optimales Umfeld”, so Bürgermeister Tschentscher.

Die Studie der Universität Hamburg, unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Michel Clement, Lehrstuhl für Marketing & Media, ist auf drei Jahre angelegt und sieht insgesamt sechs Befragungswellen vor. Auftraggeber sind in Kooperation die zentralen Verbände der Musikwirtschaft, Unterstützer und Förderer sind die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg sowie die Initiative Musik gGmbH.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de

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