Hamburg-News-media-it-creative-industries-innovation-future-business
Co-Working Space © www.mediaserver.hamburg.de/Geheimtipp Hamburg

Förderung für nachhaltige Geschäftsideen

Mit den Programmen InnoFounder und InnoRampUp fördert die Stadt Startups, die nachhaltige Produkte entwickeln

Die Bedeutung nachhaltiger, unternehmerischer Ansätze werden für die Herausforderungen der Zukunft immer wichtiger. Seit Anfang 2016 existieren einheitliche Zielsetzungen bezüglich der nachhaltigen Entwicklung aller Länder, auch Sustainable Development Goals (SDGs) genannt. Dadurch hat sich in den letzten Jahren in Hamburg eine Szene von den sogenannten Impact Startups gebildet. Impact Startups sind Unternehmen, die für eine nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Produkte stehen, wie zum Beispiel Viva con Agua und Lemonaid. Mit den Zuschussprogrammen InnoRampUp und InnoFounder von der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) fördert Hamburg bereits seit 2013 bzw. 2018 innovative Startups aus Hamburg. Ziel der Programme ist es, explizit wirkungsorientierte Unternehmen mit Bezug zu den SDGs zu fördern. So konnten 2019 mit Greenloop, Lignopure (beide InnoRampUp) sowie Wildplastic und Tutaka (beide InnoFounder) vier solcher Gründungen mit Zuschüssen bis zu 150.000 Euro unterstützt werden.

Förderung stärker auf Impact Startups ausrichten

Diese Förderung will die Stadt in Zukunft noch stärker vorantreiben. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hat beschlossen, die Programme ab 2020 stärker auf Impact Startups auszurichten. Wirtschaftssenator Michael Westhagemann sagte: „Wir bauen mit dieser Maßnahme die Unterstützung für wirkungsorientierte Gründungen und Unternehmen weiter aus, um zukünftig noch mehr nachhaltige Innovationen ‚Made in Hamburg‘ zu ermöglichen“. Dafür wurden die Förderrichtlinien angepasst, um die Zuschussvergabe an Gründungen in beiden Programmen zu erleichtern.

Impact Startups in ihren Anfängen unterstützen

Gerade die Förderung durch InnoFounder eignet sich gut für innovative und wirkungsorientierte Startups. Mit den personengebundenen, monatlichen Unterstützungen bis zu einer Gesamtsumme von 75.000 Euro können Gründungsteams von Impact Startups bereits in der Vorgründungsphase ihre Geschäftsidee und ihren Wirkungsansatz über bis zu 18 Monate ausentwickeln und erste Schritte im jeweiligen Markt machen. Dafür müssen die Unternehmen jünger als ein Jahr sein, oder sich aber noch in der Gründungsphase befinden.

Technologisch-innovative Unternehmen voranbringen

InnoRampUp hingegen richtet sich vor allem an technologisch innovative Startups aus Hamburg, die nicht älter als zwei Jahre sind. Das Programm fördert Startups mit bis zu 150.000 Euro. Dabei wird der Fokus ebenfalls auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen gelegt. Seit Start des Programms 2013 konnten so schon über 100 Unternehmen gefördert werden.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.innovationsstarter.com
www.innovationsstarter.com
www.ifbhh.de

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.