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Teamlab Digitales Musuem © Freie und Hansestadt Hamburg

Digital Art Museum aus Tokio findet Heimat in der HafenCity

Das erfolgreiche Museumskonzept ‚Teamlab' soll einen ersten europäischen Standort in Hamburg bekommen. Xing-Gründer Lars Hinrichs an Umsetzung beteiligt

Digitalisierung trifft auf Kunst: Das digitale und interaktive Museumskonzept ‚Teamlab’, das in Tokio bereits Millionen Besucher anzieht, soll in der östlichen HafenCity eröffnet werden. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hatte auf seiner Asienreise Ende August 2019 die Ausstellung besucht und einen sogenannten ‚Letter of Intent’ unterschrieben, um das Projekt nach Hamburg zu holen. Bei einer Umsetzung wäre Hamburg der erste europäische Standort des digitalen Museums.

Impuls für die digitale Entwicklung Hamburgs

„Mit dem Projekt von Teamlab erhält Hamburg nach dem Digitalcampus Hammerbrooklyn einen weiteren Impuls für die digitale Entwicklung”, sagt Bürgermeister Peter Tschentscher. Die östliche HafenCity sei ein guter Standort für dieses einzigartige Projekt, mit dem die Besucher einen vielfältigen Einblick in die Welt der digitalen Kunst und Technik erhalten sollen. Die Komission für Bodenordnung stellt hierfür eine Fläche an der Kirchenpauerstraße im Elbbrückenquartier zur Verfügung, auf der sich neben der 5.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche auch Wohnungen erstrecken sollen.

Das digitale und interaktive Ausstellungskonzept soll in Zusammenarbeit zwischen dem Teamlab Tokio und Lars Hinrichs, Gründer von Xing (New Work SE), entwickelt und betrieben werden. Teamlab ist ein japanisches und interdisziplinäres Kollektiv mit mehr als 500 Mitarbeitern, darunter Künstler, Programmierer, Ingenieure, Computer-Animatoren, Mathematiker und Architekten. Sie wollen die Bereiche Kunst, Wissenschaft und Technologie verbinden.

Digitalisierung zum Anfassen

Das Museumskonzept von Teamlab soll als moderne Kunstausstellung an der Schnittstelle von Kunst, Wissensvermittlung und Unterhaltung verstanden werden. Dabei wird das Thema Digitalisierung für eine breite Öffentlichkeit über alle Altersklassen hinweg durch Lichtinstallationen zum Anfassen aufbereitet. Durch Interaktionen werden Besucher selbst Teil des Kunstwerks und können dieses per Smartphone hinaus in die Welt kommunizieren. Das japanische Konzept gilt als Besuchermagnet und wurde nach eigener Aussage in Tokio bereits von mehr als drei Millionen Menschen aus der ganzen Welt besucht.
js/sb/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.teamlab.art

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