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Reeperbahn Startup Pitch 2019 © Stefan Groenveld

Diese Finalisten stellen sich dem Reeperbahn Startup Pitch 2019

Software-Lösungen, E-Commerce-Plattform oder erotische Audio-Geschichten: auf die sechs Finalisten-Startups darf man gespannt sein

Sie konnten sich gegen insgesamt 120 Gründer aus aller Welt durchsetzen: Die Hamburger Startups Hyconnect und Localyze sowie Modularity Grid (Toulouse/London) und Femtasy aus Köln haben sich mit ihren Geschäftsmodellen für den Reeperbahn Startup Pitch 2019 qualifiziert. Das Event wird von der privaten Inititiative Hamburg Startups organisiert und findet am 7. November 2019 im Mojo Club in Hamburg-St. Pauli statt. Wer dort zu überzeugen weiß, sichert sich eine Reise zum South by Southwest (SXSW), inkl. Flug, Unterkunft und Insiderwissen. Das jährlich stattfindende Digital- und Kreativfestival in Texas gilt als eines der wichtigsten Hotspots für digitale Kreative und Startups. Hier feierte einst Twitter 2007 seinen Durchbruch.

Hyconnect, Localyze, Modularity Grid und Femtasy

Die Finalisten wurde von einer Fachjury – aus den Bereichen Investment, Förderung, Großunternehmen und Medien – ausgewählt. Auch Katharina Fegebank, Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, war Teil des Kuratoriums. Über 120 Startups aus aller Welt hatten sich ursprünglich beworben.

So konnte sich das Startup Hyconnect aus Hamburg behaupten, das die Produktion in der Schifffahrt- und Automobilindustrie vereinfachen will, durch die Kombination von Faserverbundstoffen und Metall. Ebenfalls in der Elbmetropole beheimatet ist Localyze. Die Gründerinnnen haben eine Softwarelösung für Unternehmen entwickelt, die ausländischen Mitarbeitern die Eingewöhnung an ihrem neuen Arbeitsplatz erleichtern soll. Sie gehörten bereits im vergangenen Jahr der Hamburger Delegation an, die nach Texas reiste. Darüber hinaus konnte sich Modularity Grid einen Platz auf der Pitch-Bühne sichern. Das junge Unternehmen aus Tourlouse/London entwickelt eine Cloud-Plattform, die die Konstruktion und Montage von Satelliten unterstützen soll. Auch die Online-Streaming-Plattform Femtasy wird sich im Mojo präsentieren. Die Kölner widmen sich erotischen Audiogeschichten für Frauen.

Auf die Plätze, fertig, Pitch!

Zwei weitere Startups konnten sich bereits im Vorfeld für das Finale qualifizieren: JobMatchMe aus Hamburg mit ihrem KI-basierten Recruiting und die Berliner Comfexy GmbH mit ihrer E-Commerce-Plattform Cuca Intima, die auf die Gesundheit von Frauen spezialisiert ist. Für das hanseatische HR-Tech-Startup wäre dies bereits der zweite Besuch auf der SXSW. Die Unternehmen setzen sich bereits im September im Rahmen einer Kollaborationsveranstaltung von Mercedes-Benz und der South by Southwest (me Convention) in Frankfurt durch.

Das Vorprogramm des Reeperbahn Startup Pitch werden zunächst 16 Startups bestreiten und sich, eingeteilt in die Themenblöcke Media, Smart City, Aviation & Space, Logistics & Mobility und Fintech, auf der Bühne präsentieren. Parallel finden Masterclasses statt, u. a. mit dem ehemaligen Profi-Boxer Wladimir Klitschko. Danach heißt es Bühne frei für die sechs Finalisten. Neben medialer Aufmerksamkeit und Networking-Möglichkeiten kann sich das Sieger-Startup eine Reise zum SXSW-Festival sichern, bei dem vom 16. bis 22. März 2020 wichtige Digital- und Kreativakteure in Austin, Texas zusammenkommen.
mt/sb/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg-startups.net
www.reeperbahn-pitch.com
www.modularitygrid.com
www.hyconnect.de
www.localyze.de
www.femtasy.com
www.jobmatch.me
www.cucaintima.com

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