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WindEnergy Hamburg bietet mit Startup Area und Speedating innovativen Newcomern ein Sprungbrett in die globale Windindustrie - © Hamburg Messe und Congress / Hartmut Zielke

WindEnergy Hamburg mit neuer Startup Area

Die Weltleitmesse stellt mit neuer Startup Area erstmals jungen innovativen Unternehmen einen eigenen Bereich zur Verfügung. Insgesamt 1.400 Aussteller

In Hamburg hat an diesem Dienstag das weltgrößte Treffen der Windenergiebranche, der Global Wind Summit begonnen. Unter dem Motto „Breaking new ground – Neuland betreten“ wird deutlich, dass die Windenergie derzeit eine rapide Entwicklung im Hinblick auf Kosten, Technologie und Einsatzmöglichkeiten erlebt.

Insgesamt stellen auf der WindEnergy Hamburg vom 25. bis 28. September mehr als 1.400 Unternehmen aus 40 Nationen aus. Der Anteil ausländischer Unternehmen sei von 44 Prozent im Jahr 2016 auf nunmehr 50 Prozent gestiegen. Eine ganze Reihe von Ländern seien erstmals vertreten, darunter Südafrika, Australien, Island, Lettland und Litauen. Die Weltleitmesse der Onshore- und Offshore-Windbranche bildet zusammen mit der WindEurope-Konferenz den Global Wind Summit 2018 in Hamburg.

Die Konferenz wird sich mit den Bereichen beschäftigen, in denen die Windenergie Neuland betritt. Da geht es z.B. darum, wie sich die Branche die Möglichkeiten der Digitalisierung zu Nutze machen kann; es geht um innovative Finanzierungsmodelle für Windfarmen, um neue technische Ansätze wie schwimmende Offshore-Windkraftwerke, oder um die Elektrifizierung der europäischen Energiesysteme mit Wind.

Gemeinschaftsstand für junge, innovative Unternehmen

Sprungbrett in die globale Windindustrie: Neben einem Gemeinschaftsstand, auf dem sich Startups aus Deutschland präsentieren, bietet die Windenergy Hamburg zusätzlich an zwei Tagen Speeddating-Aktionen mit zahlreichen Firmen aus verschiedenen Ländern. „Startups aus der Windindustrie wird auf der Weltleitmesse die passende Bühne geboten, um ihre innovativen Lösungen Fachbesuchern aus aller Welt zu präsentieren und Export-Aktivitäten voranzutreiben”, sagt Regierungsoberamtsrat Klaus Brunner vom Referat Außenwirtschaft und Messen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Unter den Startups, die sich hier präsentieren, ist auch die Hamburger Firma morEnergy, die beispielsweise ein neues Messsystem vorstellt. Das ermöglicht es Kunden, Instabilitäten in den Windpark-Netzen an Land und auf See rechtzeitig zu entdecken und damit einer präventiven Abregelung oder Abschaltung entgegenzuwirken.

Internationale Speeddatings

Am 26. und 27. September veranstaltet die WindEnergy Hamburg zusammen mit dem Innovationsnetzwerk Energieloft ein internationales Speeddating in der Startup Area. In achtminütigen Gesprächen können etablierte Unternehmen und Investoren mit Startups in Kontakt treten, um gemeinsam neue Produkte und Geschäftsmodelle auf den Weg zu bringen. Im Vorfeld der Dates werden Interessen und Gesuche abgefragt, um so für jeden Teilnehmer den passenden Counterpart zu finden.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.windenergyhamburg.com

Markt-Umfrage

Windenergie-Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg setzen vor allem auf die Potenziale ausländischer Märkte und sind sehr skeptisch bezüglich des heimischen Marktes. Das zeigt jetzt eine Umfrage unter den in der Metropolregion Hamburg ansässigen Mitgliedern des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg.

So erwarten rund ein Drittel (32 Prozent) der befragten Vertreter der Offshore-Windindustrie die dynamischste Marktentwicklung in den nächsten zwei Jahren in Europa in Frankreich und Großbritannien (21 Prozent). Im außereuropäischen Ausland wird die positivste Marktentwicklung in Taiwan (42 Prozent) und in den USA (26 Prozent) erwartet. Die Befragung erfolgte im Vorfeld der Weltleitmesse WindEnergy Hamburg 2018.
www.eehh.de

Aufruf

Die Energieminister und –senatoren der norddeutschen Bundesländer Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern haben am Dienstag gemeinsam mit Branchenvertretern auf der WindEnergy in Hamburg den ‚Aufruf Windenergie‘ unterzeichnet. Darin fordern sie von der Bundesregierung dringende energiepolitische Weichenstellungen ein.

Die Unterzeichner berufen sich auf die energiepolitischen Zielvorgaben des Koalitionsvertrages des Bundes. Dazu zählen insbesondere die Sonderausschreibungen für Windenergie an Land, mehr Kapazitäten für Windenergie auf See sowie der Ausbau, die Optimierung und Modernisierung der Stromnetze. Aktueller Anlass sind der Behörde zufolge die Einbrüche bei den Ausbauzahlen für Windenergie an Land, das voraussichtliche Verfehlen der nationalen Klimaziele in 2020 sowie die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt.
www.hamburg.de/bue/

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