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Nicht nur die Zahl zählt: Verbandskongresse im Fokus

Branchenexperten wissen: Das Niveau eines Businessmeetings ist nicht nur durch die Teilnehmerzahl zu klassifizieren

Das Hamburg Convention Bureau fokussiert sich in seiner Akquisestrategie ganz gezielt auf internationale Verbandskongresse. Dabei agiert es innerhalb der Hamburger Clusterbranchen, also denjenigen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen, in denen Hamburg große Stärken aufweist.

Luftfahrtkongress in Hamburg

So konnte für 2019 der CAPA Low Cost Long Haul Global Summit für Hamburg gewonnen werden. Der Kongress bringt Entscheider der Luftverkehrsbranche zusammen. Rund 250 internationale Experten diskutieren im Oktober im Grand Elysée über Trends und Strategien der Zukunft. Die Konferenz gibt Einblicke in globale Märkte und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit zum Networking auf höchster Ebene.

Dabei geht es um die Entwicklung von Langstreckenflüge im Low-Cost Bereich. In diesem Bereich sieht der Hamburg Airport großes Potenzial um neue Direktverbindungen z.B. nach Asien oder Nordamerika für den Standort zu gewinnen. Die Bewerbung erfolgte zusammen dem Flughafen Hamburg.

Kongresse zu speziellen Themen

Branchenexperten wissen: Das Niveau eines Businessmeetings ist nicht immer durch die Teilnehmerzahl zu klassifizieren. Ein weiteres klares Zeichen für ein hohes Niveau ist, wenn sich ein hochinteressantes und internationales Publikum zu einem sehr speziellen Thema austauscht.

Der Kongress der Neurochirurgen wird 2021 in Hamburg stattfinden. Die Europäische Vereinigung der Neurochirurgischen Gesellschaften (EANS) ist eine sich schnell entwickelnde unabhängige Vereinigung sowohl europäischer neurochirurgischer Gesellschaften als auch einzelner Neurochirurgen aus der ganzen Welt. Rund 2.000 Teilnehmer werden in Hamburg erwartet.

Strategie geht auf

Dass diese clusterfokussierte Akquisestrategie aufgeht und Hamburg immer internationaler agiert, zeigt das hochkarätige Bewerberfeld um den EANS, gegen das die Stadt sich durchsetzen konnte. Die Mitbewerber sind exklusiv: Krakau, Rotterdam und Jerusalem sind die namhaften Konkurrenten. Dass die Wahl am Ende auf Hamburg fiel, ist ein Zeichen dafür, dass die Destination im Kongressbereich auf einem hohen – und vor allem internationalen – Niveau spielt. Eine Entwicklung, die Zeit braucht und inzwischen erfolgreich Früchte trägt.

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