Forschung in Hamburg - © www.mediaserver.hamburg.de/Norgenta
Urkundenübergabe durch Staatssekretär Dr. Nussbaum an Prof. Stefan Fischer, KI-SIGS © BMWi/Bildkraftwerk

Norddeutsches KI-Kompetenzzentrum erhält Förderung vom Bund

Das Projekt „KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme“ wird mit rund 10 Millionen Euro vom Bund gefördert

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat sich für die Förderung eines norddeutschen Kompetenzzentrums für Künstliche Intelligenz (KI) ausgesprochen. Rund 10 Millionen Euro sollen in den kommenden drei Jahren in das Projekt „KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme (KI-SIGS) fließen. Die Mittel sind im Entwurf des Bundeshaushalts vorgesehen, der noch vom Bundestag verabschiedet werden muss. Ziel des KI-SIGS ist es, im Verbund von Hochschulen, Kliniken und Unternehmen Kompetenzen für intelligente Gesundheitssysteme zu bündeln und auszubauen. Das Vorhaben wird von den Universitäten Hamburg, Lübeck, Kiel und Bremen sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) vorangetrieben.

Präzise Diagnostik durch Daten

„Gemeinsam wollen wir das enorme Potenzial im Bereich KI für ein modernes Gesundheitssystem mit verbesserten Präventions- und Versorgungsmöglichkeiten nutzen“, sagt Katharina Fegebank, Hamburgs Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, „beispielsweise durch die geschützte Zusammenführung komplexer Daten für eine präzisere Diagnostik.“ Durch das Kompetenzzentrum werde wissenschaftliche Expertise mit Innovationskraft gebündelt, die über Norddeutschland hinaus großen Einfluss auf die Forschung und den Einsatz von KI in der Gesundheitstechnologie nehmen könne.

Datensätze als Potenzial für selbstlernende KI-Technologien

Initiiert wurde KI-SIGS von den Universitäten Hamburg, Lübeck, Kiel und Bremen sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Die Digitalisierung lässt die Anzahl komplexer Datensätze in den Lebenswissenschaften ansteigen, die ein wichtiges Potenzial für intelligente Gesundheitssysteme und adaptive selbstlernende KI-Technologien bieten. Auf Basis dieser Daten sollen im KI-SIGS neun Projekte gebündelt werden – mit Fokus auf adaptive medizinische Systeme, lernende robotische Assistenzsysteme und Smart-Living Home-Assistenten. An der Universität Hamburg sollen unter anderem intelligente Roboter für die Rehabilitation entwickelt werden.
mt/sb

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.uni-hamburg.de
www.ki-sigs.de
www.dfki.de

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.