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Beiersdorf produziert 500 Tonnen Desinfektionsmittel

Der Hamburger Konzern zeigt soziale Verantwortung und stellt 500 Tonen des medizinischen Handdesinfektionsmittels zur Verfügung

Der Kosmetikkonzern Beiersdorf hat Donnerstag (19.3.) mit der Produktion von Desinfektionsmitteln innerhalb seines europäischen Produktionsnetzwerks begonnen. Der Konzern hat die Bereitstellung von 500 Tonnen medizinischem Desinfektionsmittel für öffentliche Einrichtungen und Einsatzkräfte zugesichert. Damit will das Hamburger Unternehmen den gesamtgesellschaftlichen Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie unterstützen. Die Handdesinfektionsmittel werden in den Produktionsstätten in Hamburg, Waldheim in Sachsen und dem spanischen Tres Cantos in der Nähe von Madrid hergestellt.

Effizienz und Schnelligkeit entscheidend

Der Konzern hatte Mitte März die technischen Voraussetzungen für die Produktion von Desinfektionsmitteln an den Produktionsstandorten geschaffen. Beiersdorf liefert die Desinfektionsprodukte in enger Absprache mit den Behörden vorrangig an Kliniken und Krankenhäuser, medizinischem und pflegendem Personal und weiteren öffentlichen Funktionen wie der Polizei und Feuerwehr. Dadurch soll eine möglichst schnelle und effiziente Lieferung der Desinfektionslösungen direkt ab Werk an die Einsatzkräfte gewährleistet werden. Die ersten 500 Tonnen sollen zentralen öffentlichen Einrichtungen und Einsatzkräften als Spende zur Verfügung gestellt werden.

Hamburg im Zeichen der Solidarität

Der Hamburger Konzern setzt damit ein Zeichen für die soziale Verantwortung. Und auch privat zeigen Hamburger sich solidarisch: In vielen Hauseingängen wird Mitmenschen Hilfe bei der lebensnotwendigen Versorgung angeboten. Auch das Hamburger Startup Frischepost möchte die Menschen in dieser schwierigen Zeit unterstützen: Der Lieferdienst für Lebensmittel rabattiert sein Sortiment in Zeiten von Corona um 10 Prozent – und verzichtet damit auf einen Teil seines Gewinns. Damit wollen sie die schnelle Ausbreitung des Virus eindämmen und sind Teil der #flattenthecurve Bewegung.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.beiersdorf.de
www.frischepost.de

Erste Menge ausgeliefert

Am Montag (23.3.) übergab Frank Labahn, Werksleiter der Beiersdorf Manufacturing Hamburg (BMH), im Namen der Beiersdorf AG die ersten 6000 Liter der Desinfektionsmittel-Spende an die Feuerwehr Hamburg und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). „Für uns ist das praktische und direkte Nachbarschaftshilfe“, so Labahn, dessen Team in kurzer Zeit die Produktion an der Troplowitzstraße hochgefahren hatte. „Unser Team in der BMH ist sehr froh, die so dringend benötigten Händedesinfektionsmittel herstellen zu können und damit einen kleinen Beitrag in dieser schwierigen Zeit zu leisten.“ Er dankte den beteiligten Behörden, „dass wir innerhalb weniger Tage die erforderlichen Genehmigungen erhalten haben.“

www.beiersorf/pressemitteilung

#flattenthecurve

„Flatten the curve“, also „Verflache die Kurve“, ist als Aufforderung an eine Gesellschaft zu verstehen. Die soll alle Anstrengungen unternehmen, um einen zu schnellen Anstieg einer Viruserkrankung zu vermeiden. Durch eine Verflachung der Krankheitskurve soll die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems aufrechterhalten bleiben.

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