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30 Großstädte drängen bei den G20-Staaten auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit © www.mediaserver.hamburg.de/Christian O. Bruch

Urban 20: Die Stimme der Städte für den Klimaschutz

30 Großstädte fordern Klimaschutz, soziale Integration und Nachhaltigkeit von den G20-Staaten. Hamburg auch dabei

Von Chicago über Helsinki und Johannesburg bis Hamburg – insgesamt 30 Großstädte aus den größten Volkswirtschaften der Welt trafen sich am Mittwoch (22.5.2019) in Tokio. Im Rahmen des ‘Urban 20 Mayors Summit’ forderten sie ihre nationalen Regierungen zur Zusammenarbeit auf, um das Potenzial der Städte für erfolgreichen Klimaschutz, soziale Integration und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu nutzen. Umweltsenator Jens Kerstan vertrat Hamburg in Japan.

Forderungen an die G20-Staaten

In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich die Städte u. a. für Klimaschutz-Maßnahmen aus. Dies beinhaltet beispielsweise eine Treibhausgasneutralität bis 2050 und eine Dekarbonisierung der Energieversorgung. Weitere Schwerpunkte liegen bei der Förderung erneuerbarer Energien, der Wohnraumversorgung, der Abschaffung des Lohngefälles, Integration und der Entwicklung einer nachhaltigen und widerstandsfähigen Infrastruktur. Die Erklärung wurde dem japanischen Premierminister Shinzo Abe als Gastgeber des nächsten G20-Gipfels vorgelegt. Dieser findet vom 28. bis zum 29. Juni 2019 in Osaka statt.

Hamburg: Labor der Zukunft

„Die Städte der Welt sind Laboratorien der Zukunft. Wir kennen die Probleme aus erster Hand – und wir arbeiten jeden Tag an den Lösungen”, erklärt Umweltsenator Jens Kerstan, der Hamburg beim diesjährigen ‚Urban 20 Mayors Summit’ vertrat. Mit zahlreichen Großprojekten, wie dem Energie Campus in Bergedorf oder dem E-Bus-Betriebshof, beschäftigt sich Hamburg mit Innovationen und Lösungen für Themen wie klimaneutraler Mobilität oder der Energiewende. So zählt die Hansestadt zu einer der urbanen Stimmen, die im internationalen Diskurs gehört und deren Wissen genutzt werden will.
cf/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.seisakukikaku.metro.

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