Auf dem Weg zur Plattform: Otto plant eigene Payment-Gesellschaft

Zahlungsabwicklung künftig aus einer Hand. Teil der Plattform-Strategie der Otto GmbH & Co KG
07. September 2020
Otto's Campus in Hamburg-Bramfeld

Die Plattform-Strategie der Otto GmbH & Co KG mit Sitz in Hamburg geht in die nächste Runde: Als „Connected Company“ will das E-Commerce-Unternehmen den Stationär- und Offline-Handel miteinander verschmelzen – und so vom Online-Händler zur Plattform werden. Nun hat Otto angekündigt, eine eigene Payment-Gesellschaft aufzubauen: „Nach der automatisierten Partneranbindung ist der Aufbau unseres eigenen Payment-Dienstleisters nun der nächste logische Schritt auf dem Weg zur Plattform“, erklärt Marc Opelt, Vorsitzender des Bereichsvorstands Otto und Bereichsvorstand Marketing. Der Start ist für Frühjahr 2022 geplant. 

Otto – in zwei Jahren zum Payment-Hub

Die Auswahl an Payment-Dienstleistungen sei nicht nur für Kund*innen, sondern auch für Marktplatzpartner entscheidend: Um die Payment-Services einheitlich aus einer Hand anzubieten, soll eine eigene Gesellschaft gegründet werden – mit bis zu 150 Mitarbeiter*innen in eigenen Produktteams, Operations, Finanzbereich, Compliance und Risk. Erste Stellen sind bereits ausgeschrieben. Die Gründung der Otto-Tochter ist für Herbst geplant, Anfang 2021 soll der Antrag bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzleistungsaufsicht) gestellt werden. Das Go-live ist für Anfang 2022 vorgesehen. 
sb