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Die Triennale in Hamburg auf dem Times Square in New York

Triennale der Photographie Hamburg 2018 eröffnet

Die Triennale der Photographie Hamburg ist eines der größten Fotofestivals der Welt und 2018 so politisch wie nie zuvor. 320 Künstler und 250 Veranstaltungen

Vom 7. Juni bis in den September 2018 findet die 7. Triennale der Photographie Hamburg 2018 statt, in Kooperation mit den großen Hamburger Museen, kulturellen Institutionen, Galerien und weiteren Partnern und Akteuren. Die zentrale Festival- und Eröffnungswoche läuft vom 7. bis zum 17. Juni.

Das Fotofestival, das auf eine Initiative des Fotografen und Sammlers Prof. F. C. Gundlach zurück geht, wird seit 1999 alle drei Jahre organisiert, seit 2014 von der Deichtorhallen Hamburg GmbH veranstaltet und zählt heute zu den traditionsreichsten und größten Fotofestivals in Deutschland. Diesmal sind 320 Künstler beteiligt, rund 50 Kunst- und Kulturinstitutionen nehmen teil und mehr als 250 Veranstaltungen bilden das Programm der 7. Triennale.

Triennale – gesellschaftliche Relevanz in der Fotokunst

„Hamburgs lange Tradition als Heimat der Fotokunst mündete vor mittlerweile 19 Jahren in der Triennale der Photographie – einer Art urbanem Gesamtkunstwerk, das deutschlandweit einzigartig ist, sagte Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, der die Triennale am Donnerstag eröffnete. “Mit der nunmehr 7. Triennale gehen die Kuratorinnen und Kuratoren gesellschaftlichen Umbrüchen und hieraus resultierenden Veränderungen nach und unterstreichen so die hohe gesellschaftliche Relevanz der Fotokunst. Die Veranstaltungen der Triennale bieten hierzu mehrdimensionale, außergewöhnliche Betrachtungsweisen, die gleichermaßen zu Reflexion und Dialog aufrufen.”

Zum zweiten Mal unter der künstlerischen Leitung von Krzysztof Candrowicz umfasst die diesjährige Ausgabe zahlreiche Fotoausstellungen zum Motto „Breaking Point. Searching for Change“ und reflektiert damit die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen und die Wirklichkeitserfahrung einer Umbruchsituation durch den Blickwinkel der Fotografie.

Konzept der Triennale

„[ENTER], [HOME], [CONTROL] und [SPACE] – klassische Computerbefehle haben wir als eine symbolische und zugleich ironische Matrix über alle Ausstellungsprojekte gelegt und hoffen dadurch die heutige Wirklichkeitserfahrung greifbar zu machen“, so der künstlerische Leiter Krzysztof Candrowicz über sein Konzept.
„Mit der 7. Ausgabe des ältesten kontinuierlich stattfindenden Foto-Festivals in Deutschland wird der Fotografie einmal mehr eine große Bühne in Hamburg geboten. In der ganzen Stadt sichtbar, von zahlreichen Museen, Ausstellungshäusern, Galerien und Art Spaces mitgetragen und mitgelebt.

Weiteres Highlight: 2Boats

Ein weiteres Highlight des Triennale-Eröffnungsfestivals vom 7. Bis 17. Juni ist die Rückkehr der schwimmenden Fotografie Plattformen [2Boats] nach Hamburg, auf denen sich die Fotografen Claudius Schulze und Maciej Markowicz im vergangenen Sommer als Botschafter von Hamburg und Berlin innerhalb des Kunst-Projektes „Übermut Project“ und Vorboten der Triennale auf eine mehrmonatige Reise durch die Flüsse und Kanäle Europas begeben haben. Beide beschäftigten sich mit den Themen Umwelt, Urbanität und Fotografie: Schulzes Boot funktionierte unter dem Titel „Die Eroberung des Unwahrscheinlichen“ als Diskussionsort. Markowicz’ „Obscurabus“ stellt eine überdimensionierte Camera Obscura dar.
kk

Quelle und weitere Informationen:
Copyright Titelfoto: Errichiello Menichetti / Triennale der Photographie Hamburg
www.phototriennale.de

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