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InnoFounder der IFB Hamburg gestartet - © Sarah Bischoff/Hamburg News

Neues Förderprogramm für Startups in der Frühphase gestartet

InnoFounder der IFB Hamburg richtet sich vor allem an Existenzgründer und junge Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen

Die Startup-Metropole Hamburg ist um ein Förderprogramm reicher: Bei einer Auftaktveranstaltung in der Hamburger Innenstadt wurde am Mittwoch (15. November 2018) das von der IFB Hamburg neu aufgelegte Förderprogramm InnoFounder vorgestellt. Im Beisein von mehr als 250 Gästen aus Politik, New und Old Economy überreichte Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher die Förderbescheide an die ersten drei geförderten Hamburger Startups Cronbach, MateCrate und Vimato. Das Programm schließt eine Lücke, indem es sich an junge Unternehmer in der (Vor-)Gründungsphase richtet, die sich primär mit digitalen Geschäftsmodellen beschäftigen.

Startups müssen jünger als ein Jahr sein

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, sagte: „Hamburg wurde erst vor Kurzem als Innovationsmetropole Europas ausgezeichnet. Für junge Gründerinnen und Gründer mit cleveren Ideen bietet Hamburg die besten Voraussetzungen. Die Finanzierung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor einer Unternehmensgründung. Die Stadt unterstützt deshalb mit zielgerichteten Förderprogrammen.“

InnoFounder ist eines von drei Förderprogrammen der IFB Innovationsstarter GmbH, einer Tochtergesellschaft der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg). Es richtet sich vor allem an Existenzgründer und Startups mit neuartigen digitalen Geschäftsmodellen (insbesondere Content- und Medien-orientierte Ideen). Es will Gründern mit Sitz in Hamburg ermöglichen, sich in der Frühphase auf die Unternehmensgründung zu fokussieren. Voraussetzung für den pauschalen personenbezogenen Zuschuss von bis zu 75.000 Euro ist, dass die Unternehmung entweder noch in der Vorgründungsphase oder jünger als ein Jahr ist und sich mit ihrem Produkt signifikant vom Wettbewerb abhebt. Ziel ist es, aussichtsreiche und innovative Startups auf den Weg zu bringen, um den Wirtschaftsstandort Hamburg nachhaltig zu stärken.

Von Marketing 2.0 bis hin zu eSports

Die Cronbach GmbH entwickelt ein neuartiges psychografisches Marketing-System, mit dem Werbetreibende die Effizienz ihrer Kampagnen erhöhen können. Dahingegen hat es sich die MateCrate UG zum Ziel gesetzt, eine bundesweite eSports-Infrastruktur aufzubauen, mit der nationale und regionale eSports-Meisterschaften in verschiedenen Spiele-Titeln ausgetragen werden können. Und die Vimato GmbH erstellt eine neuartige Plattform für Werbetreibende zur Verwaltung von User Generated Content. Insgesamt präsentierten sich auf der Auftaktveranstaltung fünfzehn Startups, die von der IFB Innovationsstarter gefördert werden, darunter Nüwiel, Cido und Vireed. Die bereits etablierte IFB-Förderung InnoRampUp richtet sich an technologisch innovative Startups in der Wachstumsphase. Der Innovationsstarter Fonds stellt Risikokapital zur Verfügung.
sb/kk

Quelle und weitere Informationen
www.hamburg.de

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