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Mit Keeeb das gesammelte Wissen teilen - © Glenn Carstens-Peters/Unsplash

Informationssuche: Keeeb setzt auf Künstliche Intelligenz

Sammeln, Organisieren und Teilen. Die B2B-Lösung des Hamburger Tech-Startups soll eine schnellere und effizientere Recherche ermöglichen

Business Leader betrachten Künstliche Intelligenz (KI) als fundamentalen Baustein der Zukunft. 72 Prozent halten die Entwicklung sogar für einen erfolgsentscheidenden Geschäftsvorteil. Dies belegt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zum Thema „Künstliche Intelligenz als Innovationsbeschleuniger in Unternehmen. Bislang nutzen jedoch lediglich 15 Prozent der Unternehmen KI, weitere 31 Prozent planen dies jedoch für die nächsten 12 Monate. Das Hamburger Start-up Keeeb hat diesen Trend erkannt: Das junge Unternehmen entwickelt eine Business-Recherche-Lösung, die mithilfe von KI die klassische Informationssuche mit bereits recherchiertem und firmeninternem Wissen zusammenführt.

Informationsweitergabe statt Hoheitswissen

In Zeiten der Online-Informationsflut wendet sich das Hamburger Startup an Unternehmen, die ihren Rechercheprozess mit einem intelligenten Wissens- und Informationsmanagement optimieren und verkürzen wollen. Mithilfe einer Browser-Erweiterung werden bei der Google-Suche zugleich Ergebnisse aus internen Datensystemen (Dokumente, Bilder etc.) angezeigt. Darüber hinaus soll die sich derzeit in der Entwicklung befindlichen KI Cortex auf Basis des Nutzerverhaltens ermitteln können, wonach wirklich gesucht wird, denn häufig verstecken sich relevante Ergebnisse unter Tausenden von Suchergebnissen. All diese Inhalte können gespeichert, kuratiert und geteilt werden. Das erklärte Ziel von Keeeb: Informationen sollen nicht mehr länger in den Köpfen der Mitarbeiter feststecken, sondern jederzeit und für alle verfügbar sein.

Keeeb Discovery for Enterprise – How it works! – keeeb

KI fördert Vernetzung und Zusammenarbeit

Die 2013 von Konrad Gulla in Hamburg gegründete Keeeb Deutschland GmbH beschäftigt inzwischen rund 20 Mitarbeiter. Seit Kurzem wird das Team von dem promovierten Informatiker Zijad Kurtanović unterstützt. Er soll die Entwicklung der Keeeb-KI Cortex weiter vorantreiben. 2015 erhielt das Tech-Startups eine Förderung vom Innovationsstarter Fonds Hamburg.
sb/kk

Quelle und weitere Informationen
www.keeeb.com

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