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CEO Robert Heinecke von Breeze vertrat das Hamburger Startup beim Porsche-Ideenwettbewerb © Porsche AG

Hamburger Startup Breeze gewinnt Porsche-Ideenwettbewerb

Breeze Technologies verbessert Luftqualität mithilfe von Sensoren und KI-Analyse. Expertenjury überzeugt

Mit Künstlicher Intelligenz die Luftqualität überwachen und verbessern? Genau das hat sich das Hamburger Startup Breeze Technologies UG zum Ziel gesetzt. Im Finale des Porsche-Ideenwettbewerbs ‚Mobility for a better World’ (27. Januar) konnte sich das junge Unternehmen nun gegen sieben Startups durchsetzen – und sicherte sich den ersten Platz. Nun erhält das junge Unternehmen neben einem Preisgeld die Möglichkeit, mit der Technologie-Schmiede Porsche Digital und dem dem Berliner Accelerator APX zusammenzuarbeiten.

Hyperlokale Luftqualitätskarten in Echtzeit

Breeze Technologies wurde 2017 von Robert Heinecke und Sascha Kuntze in Hamburg gegründet. Das Unternehmen misst mithilfe von Luftqualitätssensoren Schadstoffe, wie Kohlenstoff und Stickoxide. Mit diesen Daten können Vorhersagen und detaillierte Auswertungen der Luftqualitätsentwicklung bestimmt werden. Dafür sammelt und visualisiert das Unternehmen Echtzeit-Daten auf einer Cloud-Plattform und generiert so hyperlokale Luftqualitätskarten. Algorithmen helfen dabei, lokale Emissionsquellen zu identifizieren. Daraus sollen sich Maßnahmen für eine saubere Luft ableiten lassen.

Gezielt Angebote ausspielen

„Auf Basis unserer Daten wird es zukünftig möglich sein, Bürgern aus betroffenen Regionen – zum Beispiel am frühen Morgen – gezielt kostenlose öffentliche Nahverkehrstickets anzubieten, um so die im Stadtgebiet verursachten Emissionen zu reduzieren”, prognostiziert Breeze-CEO Robert Heinecke. Darüber hinaus könnten Angebote für kostenloses Park & Ride über Autobahnbrücken ausgespielt und der städtische Durchgangsverkehr dynamisch über ein Verkehrsmanagementsystem geregelt werden, so Heinecke weiter. Zu den weiteren Gewinnern zählen Phantasma Labs aus Berlin, Ducktrain aus Aachen und Liight aus Madrid. Insgesamt wurden mehr als 150 Projekte aus aller Welt eingereicht.
js/sb/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.newsroom.porsche.com
www.breeze-technologies.de

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