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Hamburg fördert 100tes Startup - © Karolin Köcher

Hamburg fördert 100stes Startup

Bürgermeister Tschentscher übergibt Förderbescheid an CellmatiQ

CellmatiQ heißt das 100te Startup, das durch die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) gefördert wird. Am Mittwoch überreichte Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher einen symbolischen Förderbescheid an die Gründer des jungen Unternehmens. CellmatiQ entwickelt eine Software-Plattform für die automatische diagnostische Analyse von medizinischen Bilddaten durch Künstliche Intelligenz. Anwendung soll die Technologie im ersten Schritt in der Kieferorthopädie finden. Durch die automatisierte Auswertung von Röntgenbildern unterstützt sie Ärzte bei der Diagnose von Kiefer- und Zahnfehlstellungen.

Startups stärken die Wirtschaft der Region

„Hamburg bietet hervorragende Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer. Rund 700 Startups mit 6.000 Mitarbeitern haben hier ihren Firmensitz. Talente aus der ganzen Welt kommen nach Hamburg, um aus ihren Ideen innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln“, sagte Bürgermeister Tschentscher bei der Übergabe des Förderbescheids. „Für die wirtschaftliche Entwicklung Hamburgs haben Startups eine große Bedeutung. Sie entwickeln innovative Produkte und Dienstleistungen, unterstützen damit den technologischen Fortschritt, erschließen neue Märkte und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Hamburger Wirtschaft.“

Vielfältige Förderprogramme

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Startups ist neben einer guten Idee auch eine gesicherte Finanzierung. Mit dem Aufbau der Hamburgischen Investitions- und Förderbank im Jahre 2013 wurde die finanzielle Förderung in Hamburg zusammengeführt und ausgebaut. Mit zielgerichteten Programmen werden Gründerinnen und Gründer bei der erfolgreichen Existenzgründung unterstützt, von der Entwicklung eines eigenen Geschäftsmodells über die Gründungs- bis in die Wachstumsphase.

Neues Programm “InnoFounder”

Durch das Programm „InnoRampUp“ können insbesondere technologieorientierte Startups Zuschüsse bis zu 150.000 Euro erhalten. Der „Innovationsstarter Fonds“ stellt jungen Unternehmen dringend benötigtes Eigenkapital von bis zu 1 Mio. Euro zur Verfügung. Als neuer Förderbaustein insbesondere für neuartige digitale Gründungsvorhaben wurde zum 1. Juli 2018 das Programm „InnoFounder“ gestartet, das Gründerinnen und Gründer in der ganz frühen Phase der Unternehmensgründung mit Zuschüssen von 2.500 Euro/Monat pro Person unterstützt. Details zu dem neuen Programm sollen in Kürze bekanntgegeben werden.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.ifbhh.de
www.hamburg.de/startups-hamburg

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