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Hammerbrooklyn Digital.Campus Grundsteinlegung © Nicolas Döring

Grundsteinlegung Hammerbrooklyn: Leuchtturm für die neue Welt

Der zentrale Ort für die Digitalisierung in Hamburg soll es werden. Nach kurzen Startschwierigkeiten soll nun zügig gebaut werden

Zum offiziellen Start des geplanten DigitalCampus an der Oberhafenbrücke nahmen die Politik, die Ideengeber und der Immobilieninvestor demonstrativ entschlossen die Maurerkelle in die Hand. Digital wird real: Am Holzhafen soll nicht weniger als die digitale Transformation Hamburgs vollzogen werden. Der wieder aufgebaute ehemalige Pavillon der Expo 2015 soll ein Ort der Kollaboration, der Disruption und der digitalen Zukunftslösungen werden. Im Frühjahr 2020 soll der erste Bau abgeschlossen sein. Langfristig soll ein neuer Stadtteil für die digitale Transformation entstehen, in dem Unternehmen, Startups, Wissenschaft und Bürger zusammenkommen und gemeinsam gestalten. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 200 Millionen Euro.

Vision der digitalen Zukunft

Die Vision der Ideengeber Prof. Dr. Henning Vöpel, Mathias Müller-Using und Prof. Dr. Björn Bloching ist eine synergetische Plattform, die Austausch und Zusammenarbeit initiiert und ermöglicht. Zudem soll Hammerbrooklyn eine wichtige Rolle im Bemühen Hamburgs spielen, die europäische Metropole der Digitalisierung zu werden, betonte Wirtschaftssenator Michael Westhagemann. “Man muss für eine Sache brennen, damit sie auch realisiert wird. Und für diese Sache brenne ich”, so der Senator bei der feierlichen Grundsteinlegung. Die Stiftung „Hammerbrooklyn – Stadt der Zukunft“, an der die Stadt, die Initiatoren und der Immobilienentwickler ArtInvest beteiligt sind, steuert das Projekt und soll durch einen Innovationsbeirat aus unterschiedlichen Bereichen der digitalen Wirtschaft ergänzt werden.

Ort der digitalen Begegnung

Auf 7.600 Quadratmetern wird es unterschiedliche Bereiche für das neue Arbeiten geben. Zentraler Ort ist der 2.000 Quadratmeter große Veranstaltungsbereich in dem sich die teilnehmenden Unternehmen und ihre Projekte präsentieren können. Daneben werden Co-Working-Flächen und Veranstaltungsräume für die „Citizens“ genanten Nutzer von Hammerbrooklyn geben. Erster Mieter werde die Hochbahn sein, die von hier aus moderne Projekte der Mobilität, auch im Umfeld des Verkehrskongresses ITS im Jahr 2021, gestalten will. Dazu wird es auch eine Indoor-Haltestelle für Elektrobusse geben.

Erste Veranstaltungen ab Herbst in der „Hammerbrooklyn.Box”

Bereits ab Herbst werden erste Veranstaltungen und Netzwerk-Treffen in der provisorischen Hammerbrooklyn-Box angeboten. In der Container-Installation sollen Formate für Unternehmen und die Öffentlichkeit ausprobiert und ausgebaut werden. Dabei geht es besonders um die Themenbereiche Künstliche Intelligenz, Stadt der Zukunft, Mobility, E-Health und System Learning. Ab 2025 sollen schließlich bis zu 50.000 weitere Quadratmeter auf dem Gelände des benachbarten Großmarktes entstehen und damit den Stadtteil Hammerbrook auch städtebaulich weiterentwickeln.
ma/kk

Weitere Infomationen:
www.hammerbrooklyn.de

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