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Teilnehmer Delegationsreise e-Estonia © Startup-Unit Hamburg

Exploring e-Estonia: Hamburg und Kiel auf dem Startup-Day

Delegationsreise vom Enterprise Europe Network, Hamburg und Schleswig-Holstein zum Startup-Standort Estland

Estland ist klein, fast alle Unternehmen müssen sofort international denken. Kontakte nach Hamburg und Schleswig-Holstein sind daher sehr willkommen. Um mit Startups und Gründungsunterstützern aus Hamburg und Schleswig-Holstein vor Ort zu verstehen, wie das sogenannte e-Estonia im Detail funktioniert und um Kontakte zu estnischen Unternehmen und Institutionen zu knüpfen, haben die Enterprise Europe Network (EEN) Partner Tutech Innovation und die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein (WTSH) gemeinsam mit den Startup-Units von Hamburg Invest und der WTSH die Reise nach Tallinn und zum Startup-Day vergangene Woche in Tartu organisiert.

Klein aber innovativ

Obwohl Estland ein relativ kleines Land ist, ist der Startup-Markt durchaus sehr innovativ und kann als Inspirationsquelle dienen. So verfügen die Estländer beispielsweise bereits über eine digitale Krankenakte. “Wir haben vorab viel Gutes über den Startup-Day in Tartu gehört und wollten uns nun selber ein Bild von der Veranstaltung machen. Der Startup-Day war gleichermaßen von Startups und Investoren aus Estland und anderen europäischen Ländern gut besucht. Die Tage in Tartu haben wir abgerundet mit 1,5 Tagen Programm in Tallinn, wo wir den e-Estonia-Showroom und den Technologiepark Tehnopol besucht haben sowie als Gruppe und individuell mit diversen Unternehmen gesprochen haben”, so Silke Schleiff, Project Manager beim EEN.

Großes Interesse an der Hansestadt

Die Leiterin der Hamburger Startup-Unit, Veronika Reichboth, nahm am Freitag (25.01.) an einem Panel teil, um über die besten Startup-Ökosysteme für die Gründung eines Technologieunternehmens zu diskutieren. Gesprächspartner waren Victoria Lennox, CEO von Startup Canada, Voitto Kangas, CEO von Maria 01 und Viljar Lubi, stellvertretender Generalsekretär für Wirtschaftsentwicklung des estnischen Wirtschaftsministeriums. Der Vortrag und ein eigener Messestand hätten auch zu Kooperationsanfragen aus den baltischen Staaten geführt.

Was sich die Unternehmen erhoffen

Für die deutschen IT-Unternehmen war es interessant im Detail zu verstehen, wie e-Estonia funktioniert. Auf dem Startup-Day waren zudem auch viele Investoren vor Ort. Deutsche Startups konnten sich beim NordicPitchMatch präsentieren und B2B-Gespräche unter anderem mit Investoren buchen. Umgekehrt ist Deutschland mit seinen 80 Millionen Einwohnern für die estnischen Unternehmen ein interessanter Markt.
vr/js/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.een-hhsh.de/veranstaltungen/details/
www.startupday.ee/

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