Hamburg-News-media-it-creative-industries-innovation-future-business
Virtual Reality - © pixabay / StockSnap

eGovernment-Wettbewerb: Virtual Reality ermöglicht Planung 4.0

Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation gewinnt ersten Preis in der Kategorie „Bestes Infrastrukturprojekt“

Mit zwei organisationsübergreifenden Projekten hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) den ersten Preis des eGovernment-Wettbewerbs in der Kategorie „Bestes Infrastrukturprojekt“ gewonnen. Die Auszeichnung gab es für die Projekte „Virtual und Augmented Reality im Hamburger Hafen“ sowie „Virtual Reality Bus“. Beim eGovernment-Wettbewerb werden jährlich Vorhaben zur Modernisierung und Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland, Österreich und der Schweiz prämiert. Schirmherr ist der Chef des Bundeskanzleramts Prof. Dr. med Helge Braun. Die Preisverleihung fand auf dem Zukunftskongress Staat und Verwaltung am 19. Juni in Berlin statt.

Virtual and Augmented Reality im Hamburger Hafen

Diesem Projekt liegt die Vision zugrunde, den kompletten Hamburger Hafen mit all seinen Infrastrukturen in einem 3D-Hafenmodell abzubilden und mit virtueller und erweiterter Realität besichtigen, erleben und planen zu können. Bauprojekte können so mithilfe der digitalen Planungsmethode Building Information Modelling (BIM) im Hafenmodell veranschaulicht werden – alle Beteiligten können eine Baustelle virtuell begehen. Das sei ohne zusätzlichen Aufwand auf die ganze Stadt Hamburg übertragbar. Auch Bürger sollen bei neuen Bauvorhaben einen Blick in die Zukunft werfen können, um zu sehen, was geplant ist. Pilotprojekt ist die Ernst-August-Schleuse. Bei diesem Projekt arbeiten, die BWVI, Hamburg Port Authority (HPA), der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, Universität Hamburg, HafenCity Universität und die Absolute Software GmbH zusammen.

Der Virtual Reality Bus

HPA und Hochbahn wollen die Möglichkeiten der Anwendung von Virtual und Augmented Reality erforschen. Dazu haben sie unter anderem einen Kleinbus umgebaut. So könne zum Beispiel die Wirkung von Virtual Reality in bewegten Objekten erforscht und erkundet werden. Der Dreisitzer hat keine Fenster, stattdessen großflächige Bildschirme an den Seiten. Außen sind Kameras installiert. Während der Fahrt kann der virtuelle Modus angeschaltet und eine Außenwelt so realitätsnah wie möglich gezeigt werden. Das vermittelt den Mitfahrern das Gefühl, sich in einer anderen Umgebung zu befinden. Eingesetzt werden 360-Grad-Modelle und Filme. Projektpartner sind BWVI, HPA, Hochbahn mit Jasper und MAN.
js/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.egovernment-wettbewerb.de

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.