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Digitale Stadt: Hamburg bekommt Urban Data Hub

HafenCity Universität Hamburg sowie Landesbetrieb Geoinformation Vermessung gründen ein Kompetenzzentrum, das städtische Daten digital zusammenführt

Die Potenziale städtischer Daten in Hamburg werden künftig noch besser erschlossen: Daten aus den Bereichen Verkehr, Umwelt, Soziales und Wirtschaft sollen auf einer urbanen Datenplattform miteinander verknüpft und auch in Echtzeit auswertbar werden. Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und die HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) bilden die gemeinsame Kompetenzstelle für urbanes Datenmanagement, den „Urban Data Hub Hamburg (UD-HUB)“. Diese ist Bestandteil der Senatsstrategie „Digitale Stadt“.

Urban Platform bietet Online-Zugriff auf diverse städtische Daten

Die urbane Datenplattform UD-HUB soll städtische Daten so miteinander verknüpfen, dass sie vielfach in Echtzeit im Internet abgefragt werden können – schnell und aktuell. Darüber hinaus erforschen die beiden Partner unter der Leitung des LGV weitere Entwicklungsbedarfe und konzipieren innovative, digitale Dienste, die verschiedene Nutzergruppen von der Zivilgesellschaft über die Wirtschaft bis hin zu Wissenschaft und Verwaltung unterstützen können.

Ein Beispiel für integrierte Anwendungen, die der LGV auf Basis der Urban Platform bereits entwickelt hat, ist der webbasierte Kartenservice Geo-Online der Stadt Hamburg. Abgefragt werden können beispielsweise die aktuelle Verkehrslage, Bebauungspläne, Bildungseinrichtungen oder Standort und aktueller Belegungszustand von Elektroladestationen.

Hamburg auf dem Weg zur digitalen Stadt

Im Jahre 2015 verabschiedete der Hamburger Senat die Strategie „Digitale Stadt“, mit der die Hansestadt bundes- und europaweit eine führende Rolle im Bereich der Digitalisierung einnehmen will. Im Rahmen dessen sollen Prozesse gebündelt und geeignete Strukturen für eine optimale Entwicklung geschaffen werden. Die Bandbreite der Projekte reicht von der digitalen Verwaltung über intelligente Verkehrssysteme (Smart City) und Hafenorganisation (Smart Port), Bildungs- und Kulturangebote bis hin zur digitalen Infrastruktur der gesamten Energieversorgung (Smart Energy).
sb/kk

Quelle und weitere Informationen
www.hamburg.de/bsw

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