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© Hammerbrooklyn

Baubeginn für DigitalCampus Hammerbrooklyn

Geplant ist ein zentraler Ort für Vernetzung und digitale Transformation. Im Frühjahr 2019 soll der erste Teil des 150-Millionen Euro-Projekts fertig sein

Anfang Mai sollen die Bauarbeiten für den digitalen Campus in Hammerbrook, zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und der Hafencity beginnen. Für eine Gesamt-Investitions-Summe von 150 Millionen Euro bis 2027 soll am Stadtdeich ein Ort für Vernetzung und digitale Transformation entstehen. Dazu wird der ehemalige amerikanische Pavillon der EXPO 2015 aus Mailand in Hamburg neu errichtet. Erste Nutzer und Partner des Projektes werden die Hamburger Hochbahn, Volkswagen, die Deutsche Bahn, Siemens und die Handelskammer sein, teilten die Gründungspartner des Hammerbrooklyn.DigitalCampus am Mittwoch mit. Der erste Teil des Digital Campus soll im Frühjahr 2019 fertig sein.

Art-Invest Real Estate übernimmt die Projektentwicklung

Der wissenschaftliche Projektpartner, das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut, soll die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft organisieren. Die Art-Invest Real Estate übernimmt als Gründungspartner Planung, Projektentwicklung und die umfangreichen Investitionen für die Entstehung des Hammerbrooklyn.DigitalCampus. Die Eröffnung des „Digital Pavillons“ ist für das 1. Quartal 2019 geplant.

„Um international wettbewerbsfähig zu sein, muss Hamburg innovativ und kreativ sein. Besonders wichtig ist hierfür, wie die Unternehmen und Organisationen die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für sich nutzen. Es freut mich, dass in Hamburg nun mit großem Engagement ein weiterer Standort entsteht, an dem interdisziplinäre Zusammenarbeit, Wissenstransfer und Innovation stattfinden” so Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch.

Teil der ITS-Strategie

Bei der Umsetzung der Hamburger Strategie zur Ausrichtung des ITS Weltkongresses 2021 soll der DigitalCampus eine zentrale Rolle einnehmen. So sollen hier Modellprojekte mit den Themenschwerpunkten Smart City und Smart Mobility umgesetzt werden. Auch Themen wie Virtual und Augmented Reality, 3-D-Druck und die Veränderungen von Wertschöpfungsketten durch die Blockchain-Technologie sollen hier weitergedacht und umgesetzt werden, so die Gründungspartner. Eine Digital Academy mit Lehr- und Veranstaltungsräumen, ein MakerSpace sowie Lounges und Gastronomieangebote sollen eine Umgebung für kreatives und disruptives Denken schaffen.

Akteure aus Industrie und Mittelstand, Institutionen, Start-ups und Behörden sollen an einem Ort an Transformationsprojekten arbeiten. „Mobilität ist ein Treiber für Innovationen. Darum engagiert sich die Hamburger Hochbahn AG im Rahmen der Hamburger ITS-Strategie in Hammerbrooklyn. Gemeinsam mit anderen werden wir an der Mobilität der Zukunft arbeiten, um Hamburg zur anschaulichen Modellstadt für urbane Mobilität zu machen“, so Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender her Hamburger Hochbahn.

Realisierung in zwei Phasen

Das Projekt soll in zwei Phasen realisiert werden: In der ersten Phase wird der ehemalige amerikanische Pavillon als „Digital Pavillon“ wiederaufgebaut. Anschließend wird das „Solution Building“ in Holzstapelbauweise errichtet. Gemeinsam haben die Gebäude circa 10.400 qm Nutzfläche. Der „Digital Pavillon“ soll Zentrum für Veranstaltungen, Projektentwicklung und Qualifizierung sein, ausgestattet mit einer Town Hall und einem Auditorium sowie Flächen für Ateliers und einem Restaurant auf dem Dach.

Im „Solution Building“, dessen Architektur sich auf die Tradition des Holzhafens bezieht, sollen Arbeitsplätze in einer innovativen Arbeitsplatzinfrastruktur für agile Teams entstehen. In der zweiten Phase entsteht der “Campus of Solutions“ mit weiteren 40.000 qm Nutzfläche. “Durch eine Gesamt-Investition von mehr als 150 Millionen Euro bis 2027 wird das Areal am Großmarkt zu einem Ort der urbanen Innovation”, so die Projektverantwortlichen.

Private Initiative begrüßt

„Ich begrüße es, wenn auch private Initiativen und Unternehmen Hamburgs digitale Transformation mitgestalten. Diese Impulse helfen uns, die Digitalisierung voranzutreiben und den Austausch zwischen Wissenschaft, städtischen Unternehmen und der Wirtschaft noch besser zu machen”, so Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung. Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut: „Ich freue mich, dass wir unsere Idee eines neuartigen und lebendigen Ortes der Innovation und digitalen Transformation für Hamburg nun verwirklichen können. Das HWWI wird im Campus der Thinktank für die digitale Zukunft sein und die Projekte wissenschaftlich-methodisch begleiten.“
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hammerbrooklyn.hamburg

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