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Internationale Symposium für Maritime Gesundheit © www.mediaserver.hamburg.de/Andreas Vallbracht

Weltkongress der Maritimen Medizin tagt in Hamburg

Kreuzfahrttourismus, Digitalisierung und Telemedizin: Internationales Symposium für maritime Gesundheit zu Gast in der Elbmetropole

Sea, Port, Health & Environment – unter diesem Motto diskutieren vom 12. bis zum 16. Juni 2019 rund 400 Experten aus aller Welt aktuelle Fragen der Schifffahrtsmedizin in Hamburg. Das viertägige internationale Symposium für Maritime Gesundheit (ISMH15) wurde am Mittwoch (12. Juni) von Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks in den Räumen der HafenCity Universität eröffnet. Sie betonte Hamburgs Bedeutung als „wichtigen Standort der internationalen Schiffahrtsmedizin mit fast 130-jähriger Tradition”. Ausgerichtet wird der Kongress von dem Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Deutschen Gesellschaft für Maritime Medizin (DGMM).

Die Zukunft der Schifffahrtsmedizin

Maritime Medizin müsse sich neuen Herausforderungen stellen, um den Gesundheitsschutz sowie die Arbeits- und Lebensbedingungen von Beschäftigten auf See weiter zu verbessern, sagte Cornelia Prüfer-Storcks. Dies zeige das Wachstum der Offshore-Branche, der Boom im Bereich der Kreuzfahrten und die fortschreitende Digitalisierung mit ihren vielfältigen Möglichkeiten der Telemedizin. So zählen u. a. das Gesundheitsmanagement für Beschäftigte in der Offshore-Branche, der Kreuzfahrttourismus und die Digitalisierung in der Maritimen Medizin zu den Schwerpunkthemen des Kongresses.

Entwicklungen der maritimen Medizin

Rund 150 Vorträge und Präsentationen beschäftigen sich mit aktuellen Erkenntnissen und Entwicklungen der schifffahrtsmedizinischen Forschung. Darunter das Hamburger Verbundprojekt zur Krankenbehandlung auf hoher See – e-healthy ship. Im Rahmen dessen werden ein elektronisches Krankenbuch mit direkter Schnittstelle zur Bordapotheke, elektronisch ausfüllbare Notfallprotokolle und die Bereitstellung medizinischer E-Books erprobt.
cf/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.ismh15.com

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