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NDR Elbphilharmonie Orchester, Credit: Michael Zapf - © Michael Zapf

Internationales Musikfest Hamburg

Beim diesjährigen Internationalen Musikfest steht erstmals die Elbphilharmonie im Mittelpunkt. Auch eine Weltpremiere ist dabei

„Utopie“ lautet das Motto des 3. Internationalen Musikfests Hamburg. Vom 27. April bis 29. Mai 2018 präsentieren internationale und nationale Stars zahlreiche Klassik-, Jazz-, Weltmusik- und Pop-Konzerte unter anderem in der Elbphilharmonie. Insgesamt 41 verschiedene Programme werden in 62 Konzerten aufgeführt.

Eröffnung und Höhepunkte

Eröffnet wird das Musikfest am 27. April mit Beethovens »Missa Solemnis«. Weitere Höhepunkte sind ein zweitägiges Gastspiel der Mailänder Scala mit dem Verdi-Requiem, Konzerte mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Philadelphia Orchestra sowie dem Mahler Chamber Orchestra. Von den 62 Konzerten werden 20 von Hamburger Musikern gestaltet, 21 von Solisten, Ensembles und Orchestern aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Großbritannien und den USA.

Stockhausen, Weltpremiere und Filmmusik

Einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts steht 2018 im Mittelpunkt des Musikfestes: Karlheinz Stockhausen. Zehn Jahre nach seinem Tod wird das Werk des Künstlers gewürdigt. Seine Kompositionen hätten unverzichtbare Beiträge zur Neuen Musik geleistet und auch moderne (Pop-)Künstler wie Björk, Pinkk Floyd oder Kraftwerk beeinflusst.

Im Programm gibt es auch eine Weltpremiere: Mary Shelleys Frankenstein wird als Oper vom Hamburger Komponisten Jan Dvořák und der Staatsoper Hamburg uraufgeführt. Weiterhin werden Benjamin Brittens The Rape of Lucretia in einer Produktion der Musikhochschulen von Hamburg und Lübeck und Dritte Akt aus Donnerstag, Teil von Stockhausens Opus Magnum LICHT gezeigt.

Filmmusik

Ebenfalls ist auch die Filmmusik berühmter Science-Fiction-Filme Teil des Festivalprogramms. Fritz Langs Stummfilm-Klassiker Metropolis und “Frau im Mond” werden live mit neuer Begleitmusik gezeigt. Als besonderes Highlight spielen Krzysztof Urbański und das NDR Elbphilharmonie Orchester nicht nur die berühmte Star Wars-Filmmusik von John Williams, sondern auch den Planeten-Zyklus von Gustav Holst, der Williams Werk inspirierte.
js

Quelle und weitere Informationen:
www.musikfest-hamburg.de

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