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Gehörlose an den Landungsbrücken in Hamburg © www.mediaserver.hamburg.de/Andreas Vallbracht

Internationale Konferenz zu Gebärdensprachen in Hamburg

An der Universität Hamburg stellen rund 450 Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse zu mehr als 100 Gebärdensprachen vor

Wie entstehen Gebärdensprachen? Welche Strukturen sind für Laut- und Gebärdensprachen universell? Wie lernen Kinder und Erwachsene Gebärdensprachen? Fragen wie diese werden bei der internationalen Konferenz zur Erforschung von Gebärdensprachen „Theoretical Issues in Sign Language Research (TISLR 13) diskutiert. Sie findet vom 26. bis 28. September 2019 an der Universität Hamburg statt.

450 Wissenschaftler über mehr als 100 Gebärdensprachen

Nach Stationen in Indiana (USA), London und Melbourne macht die Konferenz nun Halt in Hamburg. Insgesamt rund 450 taube und hörende Wissenschaftler präsentieren an drei Tagen ihre Forschungsergebnisse zu mehr als 100 Gebärdensprachen. Darunter kaum dokumentierte Sprachen, wie die Gebärdensprache Papua-Neuguineas oder tibetische Gebärdensprache. Es soll um Perspektiven und Errungenschaften der Gebärdensprachforschung gehen. Dabei werden sich wissenschaftliche Erkenntnisse mit Informationen zur Teilhabe tauber Menschen an Bildung und Medien abwechseln.

Barrierefreie Kommunikation auf der TISLR 13

Die Gebärdensprache-Konferenz bietet eine barrierefreie Kommunikation: Die offiziellen Konferenzsprachen sind Deutsche Gebärdensprache (DGS), Amerikanische Gebärdensprache (ASL), International Sign und Englisch.
mt/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.uni-hamburg.de
www.idgs.uni-hamburg.de
www.uni-hamburg.de

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