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HI-Chef Dr. Strittmatter, schwedischer Prinz, Senator Westhagemann, Botschafter © Hamburg Invest Till Gläser

Hamburg und Schweden auf Hannover Messe eng verbunden

Hamburger Gemeinschaftsstand auf Weltleitmesse präsentiert Innovationen. Wirtschaftssenator Westhagemann traf Prinz Carl Philip von Schweden

Die Chancen der Künstlichen Intelligenz und die vernetzte Produktion der Zukunft steht im Fokus der Hannover Messe, die am Montag begann. Bis zum kommenden Freitag präsentieren etwa 6.500 Aussteller aus 75 Ländern ihre Lösungen für vernetzte Produktionsabläufe in Unternehmen. Aus Hamburg sind insgesamt 41 Unternehmen – vom Start-up bis zur Traditionsfirma – in Hannover präsent. Es sind so viele wie seit vielen Jahren nicht. Partnerland ist in diesem Jahr Schweden. 120 Unternehmen und 30 Startups aus Schweden stellen in Hannover aus.

Hamburg und Schweden eng verbunden

Die schwedische und die norddeutsche Wirtschaft sind traditionell eng verbunden. In Hamburg sind an die 1.000 Unternehmen am Außenhandel mit Schweden beteiligt, rund 110 schwedische Firmen haben Dependancen in der Hansestadt, darunter viele Deutschlandzentralen. Damit Hamburg auch zukünftig der Schweden Standort Nr. 1 in Deutschland bleibt, reisten Wirtschaftssenator Michael Westhagemann und Hamburg Invest Geschäftsführer Dr. Rolf Strittmatter am Montag zur Hannover Messe. Unterstützung bekamen sie dabei von allerhöchster Stelle. Prinz Carl Philip von Schweden, der das Königshaus in Hannover repräsentiert, stellte den Hamburger Vertretern Repräsentanten schwedischer Unternehmen vor, die sich für ein Engagement in Hamburg interessieren.

Bei Gründern in Europa Nummer eins

Wirtschaftssenator Michael Westhagemann: „Kein Land in der Europäischen Union kann gemessen an der Einwohnerzahl so viele erfolgreiche Startup-Gründungen vorweisen wie Schweden. Auf 1.000 Beschäftigte kommen in Schweden derzeit 20 Start-ups. Da Schweden mit 10 Millionen Einwohnern ein relativ kleiner Markt ist, müssen sie sich schon früh am Weltmarkt orientieren. Für den Eintritt in den deutschen Markt bietet sich dabei traditionell Hamburg als Standort an.“ Am Rande der Hannover Messe wurde bekannt, dass Mitte 2019 die Schwedische Handelskammer in Deutschland ihre Geschäftsstelle von Düsseldorf nach Hamburg verlegt.

Gezielte Ansprache

“Unter den schwedischen Ausstellern sind weltweit führende Anbieter von Smart-Industry-Lösungen und attraktive potenzielle Partner für die internationale Zusammenarbeit. Diese werden wir gezielt ansprechen, um sie für ein Engagement in Hamburg zu gewinnen”, so Hamburg Invest Geschäftsführer Dr. Rolf Strittmatter. Zu den größten Erfolgsgeschichten der Skandinavier gehören dabei der Musik-Streaming-Dienst Spotify, der Zahlungsdienstleister Klarna, der Online-Marktplatz Tictail oder auch der Kommunikationsdienst Skype, der inzwischen zum US-Konzern Microsoft gehört.

Hamburger Gemeinschaftsstand

Auf der Weltleitmesse der Industrie präsentieren sich in der Halle 2 “Research & Technology” am Hamburger Gemeinschaftsstand nicht nur etablierte wissenschaftliche Institute, Universitäten und Technologietransfereinrichtungen sondern auch verstärkt Startups.

Am Sonntag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven die Hannover Messe gestartet. Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann hatten am Montagmittag den Hamburger Gemeinschaftsstand gemeinsam eröffnet.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/bwvi
www.hamburg-invest.com

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