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European XFEL - © Dominik Böcker

Hamburg als Treffpunkt für 500 Ultrakurzzeitforscher

Zur Konferenz Ultrafast Phenomena 2018 kamen zahlreiche führende internationale Wissenschaftler und Aussteller in die Hansestadt

Die Ultrafast Phenomena 2018 brachte Hamburg in den Fokus der internationalen Ultrakurzzeitforschung. Eine rund 500 Experten starke Gruppe von Wissenschaftlern und Ingenieuren befasste sich in der Hansestadt sechs Tage lang mit Fragen zur Erzeugung und Anwendung von ultrakurzen Laserpulsen. Der wissenschaftliche Kongress fand vom 15. bis 20. Juli 2018 im Grand Elysée Hotel Hamburg statt. Die Konferenz wurde von der Europäischen Physikalischen Gesellschaft EPS organisiert und durch das Forschungszentrum DESY, die Universität Hamburg und den European XFEL unterstützt.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Anwendungen von ultrakurzen Laserpulsen finden sich in den Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie sowie den Ingenieurwissenschaften und der Medizin. Die Laserpulse lassen sich beispielweise für die Erforschung und Kontrolle von chemischen und biologischen Prozessen wie der Photosynthese, die optische Nachrichtentechnik und Signalverarbeitung bei höchsten Frequenzen sowie die Lasermaterialverarbeitung bis hin zur minimal invasiven Laserchirurgie mittels speziell geformter Laserpulse nutzen.

Hamburg ist begehrtes Ziel

„Durch die Inbetriebnahme des European XFEL im letzten Jahr ist Hamburg für alle Ultrakurzzeitforscher ein begehrtes Ziel“, sagte Prof. Kärtner (DESY und Univ. Hamburg). „Wir freuen uns, dass wir die Ultrafast Phenomena 2018-Konferenz nach Hamburg holen konnten. Hamburg bietet mit dem Exzellenz-Cluster „The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging“, dem European XFEL und DESY einzigartige Möglichkeiten zur Forschung und Entwicklung. Dass wir mit dem Hamburg Convention Bureau einen so kooperativen und hilfreichen Partner gefunden hatten, hat es möglich gemacht, die Kolleginnen und Kollegen bei uns in Hamburg begrüßen zu können und zu zeigen, was unsere Stadt auf dem Gebiet der Ultrakurzzeit-Forschung zu bieten hat“, so Kärtner.
js/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg-convention.com
www.up2018.org

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