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IMEX 2019 © Hamburg Tourismus GmbH

Gute Vorbereitung für starke Performance

Das HCB fokussierte sich vor der IMEX 2019 bereits auf das strategische Marketing und hatte im Vorwege der Messe drei wichtige Punkte auf der Agenda.

Die IMEX ist für Meeting-, Incentive- und Kongressorganisatoren sowie B2B-Veranstalter ein Pflichttermin im Kalender. Und damit auch einer der wichtigsten Kontaktpunkte im Jahr für das Hamburg Convention Bureau. Entsprechend akribisch wird die Messe in den Wochen davor vorbereitet. Ziel war es, den Blick bereits auf Hamburg und die auf der IMEX vertretenen Partner zu lenken.

Das erste Event, das in Vorbereitung auf die IMEX stattfand, war der MICE China Educational Trip. 14 Veranstaltungsplaner aus Unternehmen und Agenturen aus dem strategischen Quellmarkt China traten auf Einladung des HCB und in Zusammenarbeit mit dem Hamburg Liaison Office in Shanghai den Weg nach Hamburg an, um die Meetingsdestination zu entdecken. Zahlreiche Partner aus der Hamburger Branche waren daran beteiligt, die Stadt von seiner besten Seite darzustellen und Direktkontakte zu knüpfen. Highlights der chinesischen Delegationsreise waren Besichtigungen des neuen CCH – Congress Center Hamburg sowie der Elbphilharmonie. Weiterhin stand eine Reise nach Lübeck auf dem Programm, um auch die Metropolregion Hamburg und die dortigen Meeting-Gegebenheiten zu zeigen. Zusätzlich wurde ein Tee-Seminar in der Speicherstadt durchgeführt, um den Planern aus China die Historie der Stadt als internationaler Umschlagspunkt für Waren aller Art nahezubringen.

Eine ebenso internationale Aktivität zur Vorbereitung der IMEX war das Global Cynergies Meeting. 28 internationale Agents vom Agenturverbund Global Cynergies waren zu Gast in der Hansestadt. Global Cynergies verzeichnet Buchungen in über 950 Destinationen in über 150 Ländern. Der Agenturverbund empfiehlt seinen Kunden unter anderem passende Destinationen und Locations für ihre Meetings. Er spielt damit als wichtiger Influencer der Meetingsbranche auch eine wichtige Rolle für das HCB und den Standort Hamburg. Natürlich stand auch beim Global Cynergies Meeting ein Besuch im neuen Wahrzeichen Hamburgs – der Elbphilharmonie, auf dem Plan und auch das neue CCH war fest im Programm verankert. Ein Besuch des UNESCO Weltkulturerbes Speicherstadt und der HafenCity wurde durch eine klassische Hafenrundfahrt abgerundet und zeigte damit den maritimen und einzigartigen Charme der Stadt.

Bei der dritten Veranstaltung stand mit den Professional Congress Organiser eine weitere Zielgruppe im Mittelpunkt: Das Council Meeting der International Association of Professional Congress Organisers (IAPCO) fand dieses Jahr auf Anregung des HCB in Hamburg statt. Für die Stadt war dies eine ideale Gelegenheit, die international tätigen Kongressorganisatoren mit der Meetingsdestination Hamburg in Berührung zu bringen und zu zeigen, wie innovativ und vielseitig die Destination ist. Das Netzwerk IAPCO ist für das HCB eine relevante Zielgruppe: Die 133 IAPCO Mitglieder aus 40 Ländern haben allein 2018 18.662 Veranstaltungen mit 5,6 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern organisiert. Um Hamburg in diesem Netzwerk zu verankern, standen während des Council Meetings neben einer Regatta auf der Alster auch ein Besuch im Kesselhaus, der Speicherstadt, der HafenCity, der Elbphilharmonie sowie ein Dinner auf dem Plan. Unmittelbar nach dem Besuch der Delegation in Hamburg hat auf der IMEX mit dem IAPCO-Frühstück der nächste Kontaktpunkt mit den Meetingprofessionals stattgefunden und hat damit die Möglichkeit zu weiterem Austausch mit der für das HCB wichtigen Zielgruppe gegeben.

Nele Aumann, Leitung des Bereichs Conventions der Hamburg Tourismus GmbH, ordnet die Wichtigkeit der Aktivitäten ein: „Wir haben durch die verschiedenen Veranstaltungen bereits vor der wichtigsten Messe der Tagungs- und Kongressbranche einen starken Grundstein gelegt. Die Elbe, die Alster, der Hafen, das Flair, die Lebensfreude und nicht zuletzt das starke Partnernetzwerk in unserer Stadt – das sind Dinge, die man in digitalen Vorträgen oder Gesprächen nicht so unmittelbar erlebbar machen kann wie direkt vor Ort. Wir haben somit schon im Vorwege ideale Anknüpfungspunkte mit sehr interessanten Kontakten generiert. Während der Tage in Frankfurt haben wir dann die Möglichkeit genutzt, diese zu vertiefen oder neue Netzwerke zu knüpfen, die für uns und unsere Arbeit essentiell sind.“

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