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Gründerflirt 2.0 in der Handelskammer: teilnehmende Startups und Investoren © Christina Folgmann/Hamburg News

Gründerflirt 2.0 in der Handelskammer

3 x 3 x 3 min. – mit dieser Formel brachte das Pitch-Event Startups mit Investoren zusammen

Der Gründerflirt, das Pitch-Event der besonderen Art, ging in die zweite Runde: Am Montagabend (29. April 2019) flirteten Startups mit potenziellen Investoren in der Hamburger Handelskammer. Doreen Hotze, stellvertretende Geschäftsführerin der Handelskammer Hamburg und Leiterin des dort ansässigen Gründungszentrums, eröffnete die launige Networking-Veranstaltung mit dem wichtigsten Gebot der Stunde: „Beim Gründerflirt ist es wie im richtigen Leben, wer gut flirtet, bekommt ein Date.”

Team, Tuning und Timing für den perfekten Pitch

Als Einstieg in den Abend gab Philipp Hartmann, Investor der Company Rheingau Founders, einen spannenden Einblick im das Thema ‚Mythos & Wahrheit: Wie gelingt der perfekte Startup-Pitch?’ So seien Team, Tuning und Timing die drei wichtigen Säulen, die immer stimmen und, falls nicht, korrigiert werden müssten. Eine spürbare Erleichterung ging durch den Raum, als er einen beständigen Mythos der Gründerszene aufdeckte: „Es gibt nicht den perfekten Pitch, hundertprozent perfekt wird es niemals sein!” Umso wichtiger sei es, transparent mit seinen Schwächen umzugehen. Außerdem empfiehlt Philipp aufzufallen, um in Erinnerung zu bleiben, z. B. durch Sportoutfits. So zumindest hat er es als junger Unternehmer bei einem Pitch in Berlin gehandhabt – mit Erfolg.

Formel des Abends: 3 × 3 × 3 Minuten

Der weitere Abend stand unter der Regel 3 × 3 × 3 – drei Minuten Speed-Pitch, drei Minuten Fragen von den Investoren sowie drei Minuten Fragen aus dem Publikum. In der Investoren-Lounge nahmen neben Hartmann noch Michael Oschmann, Geschäftsführer der Unternehmerfamilie Müller Medien, und Anan Pinitvetchagan, Chef des Hamburger Risikokapitalgebers 20Scoops, Platz.

Vier Startups dürfen zum Gründerdate

Die Geschäftsideen der Gründer reichten u. a. von einem Nasenbooster mit Filter über alternative Logistikangebote bis hin zum Retailbanking. Vier Startups konnten schließlich vor den Investoren überzeugen: Zu den Date-Gewinnern zählen das Startup Uwe (alkoholfreies Craft Bier aus Hamburg), Zelos, eine KI-basierte Software für den Einkauf von TV Spots Kentago, das Rückenscreening sowie Rückentraining für zu Hause anbietet. Auch das junge Unternehmen Lift Technologie, das eine für Fahrstühle kompatible Box anbietet, die Daten sammelt und so einen Aufzugswärter ersetzt, kann sich auf ein Date freuen.
cf/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.hk24.de

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