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Die GET Nord zeigt innovative Technologien und Bau-Projekte. - © Hamburg Messe und Congress/Michael Zapf

GET Nord zeigt innovative Technologien und Bau-Projekte

Urbanisierung und Digitalisierung verändern das Bauen grundlegend. Messe zeigt den Trend zu intelligenten und energieeffizienten Gebäuden

Smart Homes und energieproduzierende Häuser zeigen, wie innovative Technologien die Gebäudekonzeption beeinflussen. In Zukunft könnten Quartiere und ganze Städte ein vernetztes System bilden, in das intelligente Gebäude integriert sind. Dies stellt die am Bau Beteiligten vor völlig neue Herausforderungen. Mit Beiträgen zur Smart City und dem neu konzipierten E-Haus will die GET Nord, die vom 22. bis 24. November 2018 auf dem Gelände der Hamburg Messe stattfindet, Orientierung und Impulse geben.

E-Haus zeigt praxiserprobte Lösungen

Wie ein vernetztes Gebäude funktioniert, erfahren Besucher bei einem Rundgang durch das 100 Quadratmeter große E-Haus. Zu den Highlights gehören Lösungen für innovative Lichttechnik, altersgerechte Assistenzsysteme, Anwendungen für ein herstellerübergreifendes Energiemanagement und die intelligente Verknüpfung des hauseigenen Energiesystems mit der Ladestation für ein Elektrofahrzeug. Thematisiert werden außerdem Sicherheitsstandards für Datenschutz und Datensicherheit.

„Das vernetzte Haus ist in der Realität angekommen. In einem intelligent vernetzten Einfamilienhaus erleben die Besucher, wie modernes Energiemanagement, effektive Energieerzeugung und Energiespeicherung jetzt und in Zukunft aussehen”, sagt Ulrich Mietschke, Landesinnungsmeister der Elektro- und Informationstechnik Schleswig-Holstein.

Vernetzte Gebäude als Teil der Smart City

Digitalisierung und vernetzte Gebäudetechnik passe zum Ziel des Hamburger Senats, technologische Innovationen für die Freie und Hansestadt Hamburg als Digitale Stadt nutzbar zu machen. Die 2015 beschlossene Strategie “Digitale Stadt” umfasst mittlerweile acht Themenfelder, die von der digitalen Verwaltung über intelligente Verkehrssysteme bis zu Projekten wie Smart Port, Smart Energy und smarte Geodaten reichen.

Digitale Planungsmethode Building Information Modeling

Mit der digitalen Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) sollen Prozesse verschlankt, Kosten gesenkt und Projektzeiten verkürzt werden. In Hamburg laufen seit 2017 unter Federführung des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) erste Pilotvorhaben. Im PlanungsForum der GET Nord können sich Besucher über das Thema BIM informieren.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg-messe.de

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