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Futur 2 Festival – Strampeln für Strom

Deutschlands erste energieautarke Großveranstaltung legt den Fokus auf regenerative Energie. Das Festival soll Laborplatz sein für nachhaltige Open-Air-Events

Stimmt die Wettervorhersage, sollte es mit der Nutzung der Sonnenenergie klappen, wenn am kommenden Samstag (26. Mai) im Elbpark Entenwerder erstmals das Futur 2 Festival stattfindet – Deutschlands erste energieautarke Großveranstaltung. Das Besondere: Die gesamte für das Festival benötigte Energie wird regenerativ erzeugt – durch Solar- oder Muskelkraft. Am Mittwoch trat Umweltsenator Jens Kerstan schon einmal in die Pedale und stellte gemeinsam mit den Festivalveranstaltern das Konzept der von der Umweltbehörde geförderte Veranstaltung vor.

Müllvermeidung und Recyclingkonzept

Auf zwei Bühnen – die eine angetrieben von der Muskelkraft der Besucher, die zweite von Sonnenenergie – werden ein gutes Dutzend Künstler auftreten. Das Energie-, Müll(vermeidungs)- und Recyclingkonzept, die Sanitärversorgung und das Gastronomieangebot sind unter der Prämisse beschränkt zur Verfügung stehender Ressoucen konzipiert. Das Futur 2 Festival ist ein Baustein der Plattform moinzukunft der Behörde für Umwelt und Energie der Freien Hansestadt Hamburg. Dank der Unterstützung weiterer Förderer und Partner ist die Veranstaltung eintrittsfrei.

Laborplatz für Veranstaltungen

Das Futur 2 Festival wird gemeinsam veranstaltet von der Morgenwelt GmbH und der hejmo UG. In enger Zusammenarbeit mit der Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg wurde die Idee ab Anfang des Jahres in die Tat umgesetzt. Das Festival soll ein Laborplatz sein für zukunftsfähige, klimafreundliche und nachhaltige Open-Air-Veranstaltungen. So soll zum Beispiel ein umfassendes Umweltreporting erstellt werden, das der transparenten Erfassung aller Verbräuche dient, die im Zuge der Durchführung der Veranstaltung zustande kommen.
js/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.futur2festival.de
www.moinzukunft.hamburg/futur-2-festival

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