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Food Innovation Camp 2017 hh startups © Stefan Groenveld

Heute: Food Innovation Camp erstmals mit Non-Food-Area

Nachhaltige Verpackungen und Öko-Kosmetika: Event für Gastro-Startups öffnet sich für weitere Branchen. Zudem: Logistik-Konferenz und ein Überraschungsgast

Hamburg wird einmal mehr zum Hotspot der Food- und Gastro-Szene Deutschlands: Diesen Montag (20. Mai 2019) veranstaltet die private Initiative Hamburg Startups, in Kooperation mit dem StartupSpot, das Food Innovation Camp 2019 (FIC) in der Handelskammer Hamburg. Mit dabei sind Startups und etablierte Unternehmen, Nachhaltigkeitspioniere und Newcomer sowie namhafte Speaker. Neben der Food-Expo mit bis zu 80 Ausstellern wird es erstmals eine Non-Food-Area und eine Beauty-Lounge geben. Hier werden Startups zu finden sein, die sich u. a. mit alternativen Verpackungen und nachhaltiger Kosmetika beschäftigen. Kurz vor Beginn kündigte Hamburg Startups Dr. Wladimir Klitschko an. Der ehemalige Profi-Boxer und Unternehmer wolle dort neue Produkte und eine Kooperation mit einem großen Handelsunternehmen vorstellen.

Eigene Konferenz zur Zukunft der Logistik

Über die Food- und Non-Food-Expo hinaus lockt die Konferenz mit Panel-Diskussionen und Vorträgen über diverse Food- und Innovationsthemen. Matchmakings laden zum Netzwerken ein. Darüber hinaus stellt die Konferenz zur Logistik der Zukunft eines der Schwerpunkte dar: Hier sollen u. a. aktuelle logistische Herausforderungen für die Lebensmittelbranche, die Rolle von Technologie und KI oder Blockchain thematisiert werden. Ein weiteres Highlight ist, im dritten Jahr in Folge, die Verleihung des FIC 2019 Food Award in den Kategorien bester Newcomer und bestes Produkt.

Nachhaltige Verpackungsalternativen im Fokus

Zudem haben sich insgesamt 31 Startups angekündigt, die auf der Pitch-Bühne ihre Innovationen vorstellen wollen – mit dabei z. B. Spoontainable, das einen essbaren Eislöffel aus den Fasern der Kakaoschale entwickelt hat. Der Newcomer aus Stuttgart gehört zu den Startups, die Plastikmüll den Kampf angesagt haben. Denn die Frage nach nachhaltigen Verpackungen wird für die Food-Szene immer relevanter. Auf die Bühnen wagen sich außerdem erfolgreiche Hamburger Startups wie Purefood, das mit seinem Label Lycka soziales Interesse mit nachhaltigen Snacks verbinden will.

102 Food-Startups in Hamburg

Laut dem Hamburg Startup-Monitor der privaten Initiative Hamburg Startups setzen derzeit 102 Startups aus der Elbmetropole auf kulinarische Geschäftsideen. Dazu zählen Startups mit neuartigen Produkten, wie die Eismanufaktur Luicella’s, das Gewürz-Startup Ankerkraut oder die Säfte von Kale&Me. Hamburg gilt als beliebter Standort für innovative Food- und Gastro-Unternehmen.
cf/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg-startups.net

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