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Es weihnachtet sehr – auf Hamburgs Bühnen - © Dennis Mundkowski

Es weihnachtet sehr – auch auf Hamburgs Bühnen

Klassisch, lustig, frech und kämpferisch – das weihnachtliche Theater 2018 bedient jede Zielgruppe

Steppende Weihnachtsmänner und rappende Engel, ein weihnachtlicher Sängerkrieg oder ein literarisch-musikalischer Adventskalender – Hamburgs Theatermacher beweisen, dass weihnachtliche Shows sowohl festlich und berührend, als auch originell, verrückt oder überraschend sein können. Eine Auswahl.

Klassisch: Weihnachten in der Laeiszhalle

Klassik klassisch ist in der Laeiszhalle Hamburg zu erleben. Etwa mit dem Festlichen Adventskonzert am 1. Dezember – das Kammerorchester der Neuen Philharmonie Hamburg spielt Mozart und Bach – oder dem Festlichen Weihnachtskonzert am 9. Dezember. Der Hamburger Konzertchor präsentiert dabei ein ebenso feierliches wie besinnliches Programm aus traditionellen europäischen Weihnachtsliedern sowie Ouvertüren, Arien und Chören aus Opern von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini oder Engelbert Humperdinck.

Wer auf liebgewonnene Weihnachtsklassiker nicht verzichten möchte, diese aber durchaus gern mal aus einer ganz anderen Perspektive erleben möchte, ist bei „The Nutcracker and I“ richtig. Mit der multimedialen Tanz-Performance zur Musik von Peter Tschaikowsky, hat die rumänische Pianistin Alexandra Dariescu eine eigene märchenhafte Version des bekannten Stoffs kreiert. Am 17. Dezember in der Laeiszhalle.

Überraschend: Der Literarisch-Musikalische Adventskalender

Eine Überraschung nach der anderen, den ganzen Dezember hindurch, hat auch in diesem Jahr wieder die Hamburgische Staatsoper zu bieten. Beim Literarisch-Musikalischen Adventskalender erwartet Besucher werktags um 17 Uhr und sonntags um 12 Uhr eine kleine künstlerische Überraschung im Eingangsfoyer des Opernhauses. Geschichten, Gedichte und Lieder, mal bekannte, heitere und besinnliche Weihnachtsklassiker, mal eher Unbekanntes, Ungewöhnliches und Komisches zur Adventszeit, werden präsentiert von Mitgliedern des Opern-Ensembles, des Internationalen Opernstudios, des Hamburg Ballett, des Bundesjugendballetts, der Ballettschule, des Staatsopernchores, des Philharmonischen Staatsorchesters sowie externen Künstlern. Der Eintritt ist frei!

Kult: Die große Weihnachtshow 2018

Weihnachten für alle Sinne steht im First Stage Theater in Altona seit dem 14. November auf dem Programm. Der Duft nach Zimt und Glühwein, ein „vom Keller bis zum Dach“ geschmücktes Theater mit eigens inszenierter Ice-Lounge und das Anstimmen beliebter Weihnachtsklassiker bereits vor der Show verbreiten Weihnachtsmagie im gesamten Theater. Die große Weihnachtshow 2018 spielt mit mehr als 25 verschiedenen Tanz-, Schauspiel- und Gesang-Acts auf der Klaviatur der Gefühle: Mal anrührend und bezaubernd, mal sexy und betörend, dann wieder frech und voller Witz. Wegen der großen Nachfrage wurde die Laufzeit bis zum 27. Dezember verlängert.

Im neuen Gewand: Weihnachts-Sängerkrieg an der Elbe

Seit der ElbErOperung – der Wiedereröffnung des Opernlofts in neuer Location im Alten Fährterminal Altona – ziehen die Künstler nun auch wieder regelmäßig in den Sängerkrieg. Das Schlachtfeld liegt jetzt direkt an der Elbe. Am 8. und 14. Dezember wird es weihnachtlich-furios und für Kenner des Genres feucht-fröhlich. Denn das Wissen um Komponisten, Arien und Libretti wird mit Schnäpsen belohnt. Die Künstler hingegen treten bei diesem Opern-Slam mit jeweils 90sekündigen Gesangskostproben über mehrere Runden gegeneinander an. Das Publikum entscheidet über den Sieg: Ein Dezibelmesser misst die Stärke des Beifalls. Das bringt ganz neue Töne ins ehemalige Englandfähr-Terminal.

Scrooge – von Geistern bekehrt

Scrooge ist nicht leicht zu beeindrucken. Da braucht es schon die Geister der vergangenen Weihnacht, die Geister der gegenwärtigen Weihnacht und die Geister der künftigen Weihnacht, um das Herz des bösartigen und geizigen Geschäftsmanns zu erweichen. Charles Dickens Novelle „A Christmas Carol“ zählt zu den zeitlosen Klassikern unter den Weihnachtsgeschichten. Die eigens für das Kellertheater geschriebenen Fassung von Sarah Topfstädt richtet sich an Zuschauer ab 8 Jahren. Premiere: 17. November, Dernière: 22. Dezember.
ys/kk

Quelle und weitere Informationen:

www.firststagehamburg.de
www.opernloft.de
www.elbphilharmonie.de
www.staatsoper-hamburg.de
www.kellertheater.de

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