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Add Art Hamburg © Add Art/Helge Mundt

Add Art lädt zur Kunstkritik

Hamburger Unternehmen öffnen die Türen für kunstinteressierte Besucher. Auch Nachwuchskünstler werden gefördert

Vom 21. bis zum 24. November öffnen Hamburger Unternehmen und Institutionen, darunter die Handelskammer Hamburg, das Grand Elysée Hamburg und Kappich & Piel, ihre Türen und laden dazu ein, Kunst und Künstler zu entdecken. Dabei wird Kunstinteressierten die Möglichkeiten geboten, Sammlungen oder einzelne Stücke zu sehen, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. Der Auftakt der Veranstaltungsplattform findet am Montag (18.11.2019) mit der Verleihung des add art Award für Nachwuchskunst und einem Kunst-Quizz bei Kappich & Piel statt.

Zusammenwirken von Unternehmen und Kunst

Ziel der Veranstaltungsreihe, die zum 7. Mal in Hamburg stattfindet, ist es, unternehmerische Kunstförderung in Hamburg erlebbar zu machen. Welchen Stellenwert hat Kunst für Unternehmen? Die Veranstalter wünschen sich, dass die Besucher sich intensiv mit Kunst auseinandersetzen. Dafür öffnen Hamburger Unternehmen an einem Wochenende ihre Türen und präsentieren ihre Sammlungen. Dabei sind die Formen vielfältig – von Corporate Collections über das vom Firmeninhaber gegründete Kunstforum bis zum privaten Kunstkauf des Geschäftsführers ist alles dabei. Besucher können zusätzlich Führungen buchen, um mehr über das Engagement der Unternehmen zu erfahren.

Förderung von Nachwuchskünstlern

Wichtiger Bestandteil von add art sei die Förderung von Nachwuchskünstlern. Dafür wird seit 2018 der add ard Award für Nachwuchskunst verliehen, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Zusätzlich kooperiert die Plattform mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg. Unternehmen können speziell für den Veranstaltungszeitraum Kunst von Nachwuchskünstlern der HAW bei sich ausstellen. Dafür erhält jeder Nachwuchskünstler ein festes Honorar. Außerdem besteht für die Besucher die Möglichkeit, die ausgestellten Kunstwerke zu erwerben.

Lunch Talk und Kunst & Stadtteil

Zum ersten Mal bietet add art in diesem Jahr einen Lunch Talk an. Am Freitag (22.11.2019) sprechen Kunsthistorikerin Julia Rosenbaum und die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin Carla Chan zum Thema ‚Grenzgänge: Das Übersetzen digitaler Möglichkeiten in künstlerische Ästhetik’ in der Kanzlei Fieldfisher in der Hafencity. Außerdem können sich Besucher wieder vorab für Führungen in den teilnehmenden Unternehmen anmelden. Zusätzlich gibt es von add art organisierte Führungen, die zusätzliche Informationen zu den Stadtteilen liefern.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.addart.de
www.haw-hamburg.de
www.carlachan.com
www.juliarosenbaum.com

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