Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
Tchibo setzt auf Nachhaltigkeit © Tchibo GmbH

Tchibo startet Offensive für Nachhaltigkeit

Hamburger Unternehmen bringt Papphaus mit ökologischen Produkten in 8.000 Supermärkte

Am Dienstag (9. Juli 2019) startet Tchibo die Aktion ‚Nachhaltiger Leben. Jeden Tag’. Dazu wird das Hamburger Traditionsunternehmen in 8.000 Märkten in Deutschland ein sogenanntes Haus der Nachhaltigkeit präsentieren. In dem 24 Quadratmeter großen Papphaus werden nachhaltige Kaffeesorten und ökologisch produzierte Kleidung sowie Haushaltsartikel präsentiert. Tchibo will den Anteil der nachhaltigen Produkte, etwa durch Verwendung von recycelbarem Plastik und Bio-Baumwolle, deutlich steigern.

Leitlinien der Nachhaltigkeit

Bereits seit dreizehn Jahren arbeite das Hamburger Unternehmen daran, die Produkte und Lieferketten verantwortlicher zu gestalten. Nachhaltigkeit sei die DNA des Unternehmens, erklärte Nanda Bergstein, Direktorin Unternehmensverantwortung, bei der Präsentation der Kampagne. So stammen 86 Prozent der von Tchibo verarbeiteten Baumwolle aus nachhaltig zertifizierten Quellen. 51 verschiedene Kaffeesorten werden nachhaltig angebaut. Zudem will Tchibo seine CO2-Emissionen der Lieferkette bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 2006 reduziert haben.

Faltenröcke aus recycelten PET-Flaschen

In dem Papphaus sollen ökologisch wertvolle Produkte angeboten und Informationen für eine nachhaltigere Lebensweise gegeben werden. So können Tücher aus Bienenwachs die Alufolie ersetzen. Produkte wie Mehrwegboxen und Reinigungsbürsten werden aus recyceltem Plastik hergestellt. Selbst die angebotenen Faltenröcke hatten eine Vergangenheit als PET-Flasche. Zudem gibt es natürlich auch diverse Kaffeesorten aus ökologischem Anbau. Obwohl die Flächen im Handel knapp sind, haben viele Händler gern die Regale weggeräumt, um im Umfeld des Hauses nachhaltige Produkte zu präsentieren, so die Aussage des Hamburger Unternehmens.

Mietmodell soll Ressourcen schonen

Auch auf anderen Feldern will Tchibo Energie sparen und das Abfallaufkommen reduzieren. So bietet das Unternehmen seit 2018 das Geschäftsmodell Tchibo share an. Dabei kann nachhaltig produzierte Baby- und Kinderkleidung aus Bio-Baumwolle gemietet werden. 90 Prozent der Retouren seien wieder einsetzbar, erklärt Tchibo. Nun soll das Angebot an Damen-Bekleidung erweitert werden. Auch Hobbyartikel wie Rucksäcke und Iso-Matten sind leihweise erhältlich. Auch das Hamburger Familienunternehmen Otto hat diesen Trend erkannt und hat Ende 2016 die Mietplattform Otto Now gelauncht. Zu den Top-Mietprodukten 2019 gehören Smartphones und Drohnen.
ma/sb

Quelle und weitere Informationen
www.tchibo.com

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