Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
Hamburg Copenhagen Business Forum - © Roland Magunia

Kooperation der Regionen: Hamburg Copenhagen Business Forum

Themen wie E-Health, Mobilität und Energie im Fokus der bilateralen Konferenz. Hamburg News verlost zehn Tickets für Startup-Session

In Kürze beginnt das 3. Hamburg Copenhagen Business Forum . Auf der Konferenz am 28. Februar – zu der eine über 50-köpfige Kopenhagener Wirtschaftsdelegation anreist – werden Themen wie E-Health, intelligente Energielösungen, moderne Mobilität aber auch die digitale Transformation in der Immobilienbranche behandelt. Zu den Sprechern gehören neben dem ersten Digitalbotschafter der Welt, Casper Klynge, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, der Lord Mayor of Copenhagen, Frank Jensen, sowie die ehemalige dänische Außenministerin, Lene Espersen.

Das abwechselnd in Kopenhagen und Hamburg stattfindende Forum wurde 2014 von der Handelskammer Hamburg und der Deutsch-Dänischen Handelskammer initiiert, um die wirtschaftliche Vernetzung beider Metropolen unter dem Motto „Two strong partners, one competitive region“ zu begleiten. Tatsächlich verbindet die Hamburger und die Dänen eine gemeinsame Geschichte – der Hamburger Stadtteil Altona gehörte bis 1864 als eigenständige Stadt zum Dänischen Reich und war nach Kopenhagen die größte dänische Stadt.

Intensive wirtschaftliche Verbindungen

Heute leben rund 1.750 Menschen mit dänischer Staatsbürgerschaft in der Hansestadt. Insgesamt haben sogar 25.000 Hamburger dänische Wurzeln. Rund 1.200 Hamburger Unternehmen unterhalten Geschäftsbeziehungen nach Dänemark, 250 dänische Firmen haben eine Niederlassung in der Hansestadt. Darunter die Maersk-Gruppe, die in Hamburg sowohl mit ihrer Schifffahrts- als auch ihrer Energiesparte vertreten ist; die auf europäische Shortsea- und Feederverkehre spezialisierte Seago Line, das Medizinprodukte-Unternehmen Coloplast oder das Pharmaunternehmen ALK-Abelló. Aus dem Bereich Erneuerbare Energien sind die Windenergiesparte von Ramboll, Ørsted und Total Wind in Hamburg vertreten. Und soeben hat Linkfire, eine dänische Plattform für Musikmarketing und Zielgruppenanalyse, nach Filialen in New York und Los Angeles eine deutsche Niederlassung in Hamburg eingerichtet.

Eine Bühne für Startups

Auch dem Nachwuchs wird auf dem Hamburg Copenhagen Business Forum Raum gegeben. So haben Start-ups in der Session „Innovation 4.0 – How does corporate innovation look like in future?” die Möglichkeit, mit großen deutschen und dänischen Playern ins Gespräch zu kommen. Bosch, Philips, Maersk und Danske Bank stellen ihre Innovationskulturen und Ansätze offener Innovation mit Start-ups vor. Sie sprechen über Herausforderungen und Chancen, die Innovationsökosysteme Kopenhagens und Hamburgs und geben Start-ups Tipps. Die Session soll ein lebendiges Format sein, in dem der Austausch mit dem Publikum zentral sein wird. Die Hamburg News wollen Start-ups die Chance geben, an der Session sowie dem weiteren Programm des Business Forums teilzunehmen und verlosen daher zehn Tickets. Hier geht es zur Verlosung auf facebook und twitter. Hamburg News wünscht allen Teilnehmern viel Glück!

Das Glück wohnt im Norden

Neben der Wirtschaft ist es die Fähigkeit zum Glücklichsein, die Hamburger und Dänen verbindet. Im aktuellen Glücksatlas der Deutschen Post belegen Schleswig-Holstein und Hamburg die Plätze 1 und 2. Die Dänen gehören gar zu den glücklichsten Menschen in Europa. Und so haben sich Hygge (das glückliche Lebensgefühl der Dänen) und hyggelig (dänisch für gemütlich) fest im hanseatischen Sprachgebrauch etabliert. So brachte etwa die Verlagsgruppe Deutsche Medien-Manufaktur (DMM), ein Tochterunternehmen des Hamburger Verlags Gruner + Jahr, im Juni 2017 das Mindstyle-Magazin „Hygge – einfach glücklich sein“ auf den Markt.

Smørrebrød, Hot Dogs oder Mandelreis

Kulinarisches Glück finden die Liebhaber dänischer Küche etwa im Speicher 52, wo es Smørrebrød zu einem Highlight der Karte gebracht hat. Dänische Hot Dogs wiederum stehen im Karlsons auf der Karte, auch wenn der Schwerpunkt der skandinavischen Kulinarik hier auf dem Schwedischen liegt. 2015 eröffnete das deutschlandweit erste “Mash” an der Großen Elbstraße. Das Premium Steakhouse unterhält außerhalb Dänemarks sonst nur noch einem Standort in London. Und dann sind da noch die „Brüder Lund“ in Eppendorf, die nicht nur dänisch kochen, sondern auch die komplette Inneneinrichtung entworfen haben. Dänisches Design genießt weltweit hohe Anerkennung, in Hamburger findet es sich etwa bei den Einrichtungshäusern Illums Bolighus und Søstrene Grene. Søstrene Grene ist inzwischen sogar mit vier Filialen in der Hansestadt ansässig.

Dänische Touristen lieben Hamburg

Doch nicht nur dänische Unternehmen und Restaurants, auch dänische Touristen zieht es an die Elbe. Rund 400.000 Übernachtungsgäste waren es 2016. Damit machen die Dänen die zahlenmäßig stärkste ausländische Besuchergruppe in Hamburg aus. Die Zahl könnte sich weiter erhöhen, wenn 2028 der Fehmarnbelt-Tunnel eröffnet, der die Städte Puttgarden und Rødbyhavn verbinden soll. Anstelle der zirka 45-minütigen Fährüberfahrt tritt dann eine etwa 10-minütige Auto- oder 7-minütige Zugfahrt. Der Baubeginn für den mit 18 km längsten Absenktunnel der Welt ist für 2020 geplant, heißt es bei Femern A/S, dem Bauträger aus Kopenhagen.
ys/kk

Weitere Informationen unter:
Hamburg Copenhagen Business Forum
www.hk24.de
www.femern.com

www.facebook.com/HHBusinessnews/
https://twitter.com/HH_BusinessNews

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.