Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
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Hamburger Unternehmen mit aktueller Geschäftslage zufrieden

Handelskammer-Umfrage zeigt Verbesserung der Exportaussichten trotz angespannter Welthandelslage. Mehr Personal geplant

87,5 Prozent der Hamburger Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als „gut“ (38,4 %) oder „saisonüblich“ (49,1 %) und lediglich 12,5 % als „schlecht“. Dies ergibt das aktuelle Konjunkturbarometer der Handelskammer Hamburg. Obwohl die Unsicherheiten im Außenhandel zunehmen, haben sich die Exportaussichten im Vergleich zum Vorquartal etwas verbessert. Auch die Entwicklung auf dem Hamburger Arbeitsmarkt bleibt dynamisch: Mit einer höheren Beschäftigtenzahl planen 20,7 %, mit einer geringeren Beschäftigtenzahl 11,1 %.

Investitionsbereitschaft gestiegen

Die Auswirkungen des wirtschaftlichen Machtkampfs zwischen den USA und China stellen die exportierenden Hamburger Unternehmen vor immer größere Herausforderungen, bestätigt Dr. Fabian Kruse, Vorsitzender des Außenwirtschaftsausschusses der Handelskammer. Dennoch rechnen 22,5 % der Unternehmen mit einer Steigerung ihrer Exporte, 66,9 % erwarten keine Veränderungen in ihren Ausfuhren und 10,6 % rechnen hingegen mit einer Verschlechterung. Darüber ist die Investitionsbereitschaft im Vergleich zum Sommer gestiegen. So sehen 34,3 % der Unternehmen höhere Ausgaben für inländische Investitionen in den kommenden zwölf Monaten vor. Lediglich 9,0 % der befragten Unternehmen beabsichtigen geringere Ausgaben.

Fachkräftesuche bleibt Thema

Als größte Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Unternehmens im Jahr 2018 sehen die Befragten weiterhin den Fachkräftemangel auf Platz eins mit 60,5 %, gefolgt von wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen mit 42,8 %. In den kommenden zwölf Monaten gehen rund zwei von drei Unternehmen (67,5 %) von einer „etwa gleichbleibenden Geschäftslage“ aus. Jeweils annähernd gleich viele Unternehmen rechnen künftig mit einer „eher günstigeren“ (17,1 %) bzw. einer „eher ungünstigeren“ (15,4 %) Geschäftslage. Zu den Branchen, die im Herbst 2018 optimistisch den kommenden zwölf Monaten entgegenblicken, zählen das Baugewerbe, die Medien- und IT-Wirtschaft, der Einzelhandel, das Grundstücks- und Wohnungswesen sowie personenbezogene Dienstleister.
sb/kk

Quelle und weitere Informationen
www.hk24.de

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