Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
Hamburger Ausbildungsmarkt © Agentur für Arbeit

Hamburger Ausbildungsmarkt bleibt stabil

Der Ausbildungsmarkt in Hamburg bleibt ein Bewerbermarkt und bietet Jugendlichen vielfältige Alternativen

In diesem Jahr wurden insgesamt 19.180 neue Ausbildungsverhältnisse eingegangen. Das entspricht in etwa dem Wert des Vorjahres, wie Sönke Fock, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Hamburg, bei der Vorstellung der Ausbildungsbilanz (5. November) im Miniatur Wunderland erklärte. Der Großteil der Ausbildungsverhältnisse entfällt auf die duale Ausbildung, die von 14.143 Jugendlichen begonnen wurde. Weitere 5.040 Nachwuchskräfte entschieden sich für eine schulische Ausbildung, die etwa zur Erlangung des Erzieherabschlusses oder in Gesundheitsberufen erforderlich ist.

Gute Chancen für Bewerber

Der Ausbildungsmarkt bleibt ein Bewerbermarkt. Es werden mehr Auszubildende gesucht, als die Zahl der Jugendlichen, die ihren Schulabschluss abgelegt haben. In diesem Jahr konnte ein Bewerber rechnerisch unter 1,31 Ausbildungsstellen auswählen. Im Vorjahr lag der Wert bei 1,26 Stellen. Fock zog zudem ein zufriedenes Fazit über den Verlauf der dualen Ausbildung, die von 75 Prozent der Jugendlichen erfolgreich abgeschlossen werde. Und auch die Jugendlichen, die eine Ausbildung vorzeitig abgebrochen hätten, fänden oft einen anderen Weg zu einem späteren gelungenen Berufsabschluss.

Hohe Zahl an sozialpädagogischen Assistenten

Schulsenator Ties Rabe betonte die Bedeutung der betrieblichen Ausbildung. Hamburg habe fast alle 31 Berufsschulen in den letzten Jahren saniert oder neu gebaut. In den Schulen sei das neue Schulfach ‚Berufs- und Studienorientierung’ verpflichtend eingeführt worden, das Jugendlichen die vielfältigen Alternativen der Berufswahl aufzeige. Besonders froh zeigte sich Rabe über die steigende Zahl der Anwärter auf dem sogenannten ‚Kleinen Erzieher’. 1.100 Jugendliche und damit doppelt so viele wie im Vorjahr, hätten sich für die Ausbildung zum sozialpädagogischen Assistenten entschieden, die für die Personaloffensive in den Hamburger Kitas benötigt würden.

Handwerksausbildung wird attraktiver

Die Ausbildung im Handwerk gewann Attraktivität bei den Jugendlichen. Die 2.706 neuen Ausbildungsverhältnisse bedeuten eine Steigerung um knapp acht Prozent. Das ist deutlich besser als der Bundestrend. „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass unser intensives Engagement auf dem Ausbildungsmarkt Früchte trägt“, freute sich der Präsident der Handwerkskammer, Hjalmar Stemmann. Derweil ist die Zahl der über die Handelskammer abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse leicht rückläufig. Hier wurden 8.791 Verträge zur dualen Ausbildung abgeschlossen. Viele Jugendliche würden sich statt einer Ausbildung für ein Studium entscheiden, erklärte der Vize-Präses der Handelskammer, Kai Elmendorf.
ma/js/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.hwk-hamburg.de
www.hk24.de

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