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Senat beschließt Kofinanzierung der Berufseinstiegsbegleitung © Peter Albrecht/Behörde für Schule und Berufsbildung

Hamburg investiert 4,2 Mio. Euro in Berufseinstiegsbegleitung

Hansestadt übernimmt Kofinanzierung der Berufseinstiegsbegleitung des Bundes. Schule und Betrieb sollen enger miteinander verknüpft werden

Rund 40,2 Prozent der Schulabgänger (nach der zehnten Klasse) gelingt ein nahtloser Übergang in Ausbildung und Beruf. Schwieriger sieht es jedoch für junge Menschen aus, die sich nicht sicher sind, ob sie den Abschluss schaffen und einen Ausbildungsplatz finden. Für diese Jugendlichen will der Hamburger Senat in den nächsten fünf Jahren 4,2 Millionen Euro für Berufseinstiegsbegleitungen zur Verfügung stellen: Im Rahmen dessen sollen Mentoren Jugendliche individuell von der Schule bis in die Berufsausbildung begleiten. Beginnend mit dem letzten Schuljahr – bis zu sechs oder 24 Monate in die Ausbildung hinein. Die Maßnahme soll mit sogenannten Praxisklassen kombiniert werden, in denen die Lernorte Schule und Betrieb eng miteinander verknüpfen sind.

Finanzierung durch die Stadt und die Agentur für Arbeit

Bislang förderte der Bund das Projekt zum Berufseinstieg, finanziert wurde es zur Hälfte durch die Bundesagentur für Arbeit sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Da die ESF-Förderung endet, steht das Projekt in vielen Bundesländern vor dem Aus: In Hamburg hat der Senat beschlossen, die Kofinanzierung bis 2025 zu übernehmen. Die Agentur für Arbeit Hamburg beteiligt sich in gleicher Höhe an der Berufseinstiegsbegleitung. „Damit ist die Berufseinstiegsbegleitung für rund 600 Hamburger Schülerinnen und Schülern mit schwierigen Voraussetzungen im Übergang Schule und Beruf gesichert“, sagt Bildungssenator Ties Rabe.

Begleitung an Praxisklassen gebunden

Das Projekt soll in Hamburg an Praxisklassen gekoppelt werden, in denen Schüler drei Tage pro Woche in der Schule und zwei Tage im Betrieb lernen, und zwar für 12 Wochen im Halbjahr. „Hier eröffnen sich Chancen für die Schülerinnen und Schüler, über frühe Kontakte zu Betrieben in der Branche Fuß zu fassen und Ausbildungsverträge mit Verlassen der Schule in der Tasche zu haben“, so Rabe weiter. Aktuell bieten 13 weiterführende Hamburger Schulen Praxisklassen an. In Zukunft sollen sie an allen Stadtteilschulen ermöglicht werden, damit Schüler Praxiserfahrung sammeln können.
mt/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/pressearchiv
www.esf.de
www.bildungsketten.de

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