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Bund und Stadt investieren in Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) © www.mediaserver.hamburg.de/Christian Spahrbier

Neue Investitionen in maritime Wissenschaft und Wirtschaft

Das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) und das Programm „Smart Ocean“ erhalten 38 Millionen von Bund und Stadt

Mit den Sondermitteln soll das CML weiter ausgebaut werden, um Innovationen für Häfen, Schifffahrt, Schiffbau und die maritime Logistik zu entwickeln. Teil dessen ist das Fraunhofer Programm ’Smart Ocean’, welches die “Potentiale des Meeres”:“https://www.hamburg-news.hamburg/de/gesundheitswirtschaft-und-life-science/hamburger-startup-erfolgreich-mit-algen-produkt/ nutzen und gleichzeitig die ökologischen Aspekte in den Mittelpunkt der Forschung stellen möchte. Zudem ist die Weiterentwicklung des CML zu einem eigenständigen” Fraunhofer Institut”:https://www.hamburg-news.hamburg/de/kongresse-veranstaltungen/aus-hamburg-nach-hamburg-innovationstour-der-eigenen-stadt/ in Aussicht – dadurch soll die Hansestadt zu einem international führenden Forschungsstandort entwickeln werden. Der Bund investiert dafür 26 Millionen Euro, die Stadt Hamburg 12 Millionen.

CML soll eigenständiges Fraunhofer Institut werden

Ziel der Investition sei die Weiterentwicklung des CML in Richtung eines eigenständigen Fraunhofer-Instituts zugunsten des maritimen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Hamburg. So plant die Fraunhofer-Einheit dort Lösungen und neue Anwendungen in den Bereichen ressourcenschonende Schifffahrt, emissionsfreier Warenumschlag in Häfen, innovative Konzepte für den Schiffbau sowie intelligente Logistikprozesse zu entwickeln. Ein Großteil der Mittel sei für die technische Ausstattung und Innovationslabore wie beispielsweise „Schiffssensorik und Kommunikation“, „Green Shipping Lab“ oder „Maritime Data Science Lab“ vorgesehen. Der Ausbau stelle zudem die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Maritimen Wirtschaft sowie die Ausbildung dringend benötigter wissenschaftlich-technischer Fachkräfte sicher.

Hamburg als maritimer Wirtschaftsstandort

„Auch entlang der maritimen Wertschöpfungskette entsteht hier die wichtigste Forschungseinrichtung in der Europäischen Union“, so Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Diese würde für den Hafenstandort Hamburg von herausragender Bedeutung und ein Alleinstellungsmerkmal im europäischen Vergleich sein. So können die neuen Forschungsmöglichkeiten durch das CLM u.a. im Bereich der Digitalisierung oder KI dabei helfen, die Potentiale des 5G-Testfelds im Hamburger Hafen zum größtmöglichen Nutzen der Maritimen Wirtschaft auszuschöpfen.
cf/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.cml.fraunhofer.de

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