Hamburg News: Hafen und Logistik - Shipping-Container-Schiff - © HMG www.mediaserver.de Christian Spahrbier
Umweltsenator Jens Kerstan auf Lastenrad © Behörde für Umwelt und Energie

Lastenradförderprogramm wird im Frühjahr fortgesetzt

Ab dem 1. April können Hamburger beim Kauf eines Lastenrads im Rahmen des #moinzukunft-Förderprogramms wieder Zuschüsse beantragen

3,5 Milliarden Sendungen wurden 2018 in Deutschland verschickt – Tendenz steigend. Hamburg hat einen besonders großen Anteil daran. Paketzustellungen sind nur ein Teil des Lastenverkehrs, der die Straßen in einer Millionen Stadt wie Hamburg belasten kann. Um den Lastenverkehr zu entlasten, führt die Umweltbehörde ihr erfolgreiches #moinzukunft-Förderprogramm aus dem vergangenen Jahr in diesem Frühling fort: Die Stadt unterstützt den Umstieg auf das Lastenrad mit insgesamt 700.000 Euro. Ab dem 1. April können sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen mit einem Zuschuss von bis zu 2.000 Euro beim Kauf eines E-Lastenrads und 500 Euro bei einem normalen Lastenrad rechnen.

Lastenräder schonen nicht nur die Umwelt

Dabei haben Lastenräder große Vorteile gegenüber Autos: Der Fahrer gerät nicht in den Stau, muss keine Parkplätze suchen und auch in der Anschaffung und Unterhaltung sind die emissionsfreien Lastentransporter günstiger. „Lastenräder sind klimafreundlich, sie sind ein wichtiger Baustein der Verkehrswende – gerade in einer Millionenstadt. Der Markt bietet immer mehr spannende und praktische Modelle“, so Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan. Die Stadt erhofft sich, dass durch die Förderung mehr Hamburger auf das Auto verzichten und die Lastenräder einen weiteren Schub bekommen.

Eine Lösung für die letzte Meile könnten auch intelligente, stadtteilbezogene Logistik-Lösungen sein. Ein neues Konzept sieht vor, dass ein großer Teil des Paketvolumens künftig auf der letzten Meile dezentral erfolgt.

Erste Runde sehr erfolgreich

Im Herbst 2019 hat die Stadt das #moinzukunft Förderprogramm ins Leben gerufen und damals 1,5 Millionen Euro für die Förderung bereitgestellt. Diese Fördersumme war für drei Jahre angelegt – aber schon nach kurzer Zeit ausgeschöpft. Deswegen startet das Programm ab April in die nächste Runde. Privatpersonen, Hausgemeinschaften, Vereine, einzelne Gewerbetreibende, Selbstständige oder Firmen mit Erstwohnsitz in Hamburg können mit bis zu 33 Prozent des Kaufpreises gefördert werden. Bei der Zuschussbeantragung ist zu beachten, dass die Unterstützung vor der Anschaffung des Lastenrads beantragt und genehmigt werden muss.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de

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