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On-Demand-Shuttle-Service ioki - © Deutsche Bahn AG/Wolfgang Köhler

ioki: Neuer E-Shuttle-Service in Hamburg gestartet

Elektroshuttles sollen das Nahverkehrsangebot im Westen der Hansestadt ergänzen. Das Ridesharing-Konzept funktioniert via App

Seit Mittwoch, den 18. Juli 2018, verbindet ein neuer Shuttledienst des DB-Tochterunternehmens ioki beliebige Adressen mit Haltestellen und -punkten in den Hamburger Stadtteilen Lurup und Osdorf. Das Ridesharing-Konzept verfügt über eine Elektrofahrzeuge, die zum HVV-Tarif über eine App buchbar sind. Betrieben werden die Fahrzeuge von der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH).

Shuttle-Service funktioniert per App
Shuttle-Service funktioniert per App

On-Demand-Service holt Fahrgäste an der Haustür ab

Fahrgäste können das Angebot in der Startphase von Montag bis Freitag zwischen vier Uhr morgens und ein Uhr nachts nutzen – ab Mitte August dann täglich rund um die Uhr. Die Fahrt lässt sich bequem per App buchen. Im Bediengebiet Lurup/Osdorf kann von einer beliebigen Adresse eine Fahrt zu einer gewünschten Haltestelle und umgekehrt angefragt werden. Ein Algorithmus organisiert diese. Fragen mehrere Fahrgäste eine ähnliche Route an, werden diese automatisch zu einer Fahrgemeinschaft gebündelt. Berthold Huber, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn (DB), betont die Zielsetzung des Projekts: „Mehr Mobilität mit weniger Verkehr: Das wollen wir mit unserem neuen On-Demand-Angebot ioki Hamburg ermöglichen. Das Shuttle bietet einen komfortablen Anschluss an den bestehenden ÖPNV. So wird die Fahrt mit dem eigenen Auto überflüssig.“

Emissionsfrei, barrierefrei und Platz für bis zu sechs Personen

Für den sogenannten On-Demand-Shuttle wurden zu den 60 bestehenden Bus-Haltestellen zusätzlich 65 Haltepunkte eingerichtet. Das heißt, innerhalb eines Radius von 200 Metern befindet sich entweder ein ioki-Haltepunkt oder eine Bushaltestelle. Die Fahrzeuge sind emissionsfrei und werden vom britischen Unternehmen LEVC hergestellt. Sie bieten Platz für bis zu sechs Fahrgäste und sind zudem barrierefrei: Sowohl Rollstühle, als auch Kinderwagen können damit befördert werden. Der Betrieb startet zunächst mit einer kleinen Flotte und kann abhängig von der Nachfrage erweitert werden.

Teil der Strategie für Intelligente Verkehrssysteme

Mit dieser Mobility-as-a-Service-Lösung (MaaS) treibt die Stadt Hamburg ihre Senatsstrategie für Intelligente Verkehrssysteme weiter voran. Senator Frank Horch führt aus: „In gut drei Jahren findet in Hamburg der Weltkongress für intelligente Verkehrssysteme statt. Bis dahin werden im Stadtbild mehr und mehr Projekte sichtbar, die unseren Weg zur Modellstadt für moderne Mobilität unterstreichen. Das heute gestartete Angebot von ioki ist dafür ein gutes Beispiel: Es hält die Menschen umweltfreundlich mobil, nutzt die Chancen der Digitalisierung und stärkt den öffentlichen Nahverkehr.“
sb

Quelle und weitere Informationen
www.hamburg.de
www.ioki.com

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