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Das Ballin-Haus, Sitz des Hapag-Lloyd Konzerns - © Hapag-Lloyd

Hapag-Lloyd schreibt Albert-Ballin-Preise aus

Nachwuchswissenschaftler können sich ab sofort für die Förderpreise bewerben. Neues Forum für Globalisierungsforschung

Im November jährt sich der einhundertste Todestag des ehemaligen Generaldirektors der Hapag, Albert Ballin. Zu diesem Anlass verleiht Hapag-Lloyd insgesamt drei Albert-Ballin-Preise. Der „Albert-Ballin-Preis für globales Handeln“ sowie die zwei „Albert-Ballin-Förderpreise für Globalisierungsforschung“ sind mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Für die beiden Förderpreise können sich Nachwuchswissenschaftler ab sofort bewerben – Einsendeschluss ist der 15. Juli 2018. Die Verleihung findet am 6. November im Rahmen eines Festaktes im Hamburger Rathaus statt.

Verantwortung als Kriterium

Der „Albert-Ballin-Preis für globales Handeln“ werde an Persönlichkeiten oder Institutionen verliehen, die durch ihr Handeln gesellschaftlich, kulturell oder politisch Verantwortung übernehmen würden und somit Vorbildcharakter hätten. Mit diesem Preis will Hapag-Lloyd weltweit Initiativen dafür ehren, dass sie Menschen und Kulturen vernetzen sowie für die Opfer der Globalisierung eintreten. Er ist mit 50.000 Euro dotiert und wird im Turnus von vier Jahren vergeben. „Mit der Auslobung der Albert-Ballin-Preise erinnern wir an eine Persönlichkeit, die uns groß gemacht hat: Albert Ballin“, sagte Nils Haupt, Leiter Konzernkommunikation Hapag-Lloyd.

Albert-Ballin-Forum erstmals in Hamburg

Die beiden „Albert-Ballin-Förderpreise für Globalisierungsforschung“ werden an Nachwuchswissenschaftler verliehen, die in ihren Forschungen das Verständnis für die Möglichkeiten und Risiken der Globalisierung erweitern und vertiefen. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Damit möchte die Linienreederei innovative und kritische Projekte fördern, die mit sozial-, geistes- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen Prozesse und Probleme der Globalisierung untersuchen und somit Grundlagen für künftiges verantwortliches Handeln legen.

Am 6. und 7. November 2018 veranstaltet Hapag-Lloyd zudem erstmals das Albert-Ballin-Forum in Hamburg. Das wissenschaftliche Symposium zur Globalisierungsforschung ist eine Zusammenarbeit mit dem Museum für Hamburgische Geschichte sowie dem Historiker und Kommunikationswissenschaftler Rainer Gries, Inhaber des Franz Vranitzky Chair for European Studies an der Universität Wien.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hapag-lloyd.com

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