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Nüwiel IKEA-Anhänger - © Anne Gaertner

Für die letzte Meile: Nüwiel testet elektrische Anhänger mit IKEA

Das Logistik-Startup aus der Hansestadt und das schwedische Möbelhaus testen in Hamburg-Altona Elektro-Transportanhänger für Fahrräder und als Handwagen

Nicht mal ein halbes Jahr ist es her, dass das Hamburger Startup Nüwiel als einziges deutsches Team am IKEA Bootcamp in Schweden teilnahm, um zusammen mit dem Möbelhaus an neuen, innovativen Produkten zu feilen. Nun läuft am IKEA in Altona die Testphase für die elektrisch betriebenen Fahrradanhänger. Noch bis Anfang Juni (03.06.) können Kunden die Elektroanhänger für den Transport von Waren nutzen und ausprobieren, mit und ohne Fahrrad. Denn auch eine Nutzung als motorisierter Handwagen ist möglich.

Elektro-Power für bis zu 150 Kilogramm

Die elektrischen Anhänger können eine Last von bis zu 150 Kilogramm transportieren. Der Anhänger wird an der Sattelstange mit einer Klammer befestigt. Für den Handbetrieb befinden sich ein Griff und sogar eine Klingel am Ende der Kupplungsstange. Für bis zu drei Stunden ist die Testnutzung in Altona kostenfrei, danach wird je weitere Stunde eine Gebühr von fünf Euro erhoben.

Das Problem der letzten Meile

Normalerweise befinden sich die Möbelmärkte von IKEA außerhalb von Stadtzentren und verfügen über großzügige Parkplätze für Autos. Dies ist in Altona jedoch nicht der Fall. Somit entsteht eine Situation, ähnlich wie bei der letzten Meile, also dem letzten Abschnitt einer Zustellungskette, beispielsweise von einem Postauto zur Haustür. Denn große Möbelstücke können nur schwer bis zur heimischen Wohnungstür transportiert werden.

Dieses Problem will Nüwiel mit seinen Elektro-Mobilitäts-Lösungen für den urbanen Raum lösen. Und das erste entwickelte und produzierte Produkt ist der elektrisch betriebene Fahrradanhänger für die sogenannte Last Mile Logistik. Weitere Angebote für andere Unternehmen sollen folgen.
js

Quelle und weitere Informationen:
www.nuwiel.de
www.ikea-unternehmensblog.de

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