Hamburg News: Hafen und Logistik - Shipping-Container-Schiff - © HMG www.mediaserver.de Christian Spahrbier
© MOIA Pressefoto

Fahrdienst MOIA darf in Hamburg starten

Genehmigung für neuen Fahrdienst mit Einschränkungen erteilt. Start ab 2019 möglich. E-Shuttle-Service soll andere Verkehrsmittel ergänzen

Die Verkehrsgewerbeaufsicht der Freien und Hansestadt Hamburg hat den Betrieb für den Fahrdienst von MOIA genehmigt. Beim sogenannten Ride Pooling teilen sich Personen mit ähnlichem Fahrtweg ein Fahrzeug. Der Shuttleservice gilt als neue Verkehrsform und kann ab dem 1. Januar 2019 erprobt werden. Außerdem wurde eine Genehmigung für den Verkehr mit Mietwagen erteilt. Bereits im vierten Quartal dieses Jahres kann ein Testbetrieb mit einer ausgewählten Anzahl registrierter Fahrgäste zu einem Fahrpreis von maximal 30 Cent pro Fahrgast und Kilometer stattfinden.

E-Shuttle-Service wird über eine App gesteuert

MOIA ist eine Marke des VW-Konzerns und plant eine über eine App gesteuerte umweltfreundliche Personenbeförderung in Hamburg. Für diesen Einsatz wurden Elektrobusse für die Anforderungen in Hamburg entwickelt. Und so funktioniert es: Zunächst sendet der Kunde über eine App eine Fahrtanfrage. Ein Algorithmus ordnet sie einer neuen oder einer bereits bestehenden Fahrt zu.

Ergänzung zum bisherigen Angebot

Die Institutionen und Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg sowie die Verbände und Funkzentralen des Taxigewerbes sowie die Handelskammer und die Gewerkschaft Ver.di seien zu dem Genehmigungsverfahren informiert und auch gehört worden, teilte die Behörde am Donnerstag weiter mit. Das Angebot soll wie von einigen befürchtet, keine Konkurrenz zum Hamburger Taxiverkehr sowie zu Bus und Bahn darstellen, sondern als Ergänzung die Lücke zwischen diesen Verkehrsformen schließen.

Betrieb mit Einschränkungen

Die Genehmigung für den neuen Fahrdienst ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Auch dürfen von den beantragten 1.000 Fahrzeugen zunächst höchstens 500 auf die Straße gebracht werden. Pro Quadratkilometer Bediengebiet sind durchschnittlich drei Fahrzeuge möglich. „Als Gastgeber des Weltkongresses für intelligente Verkehrssysteme (ITS) im Jahr 2021 begrüßen wir alle neuen Angebote, die den Verkehr für die Bürgerinnen und Bürger flexibler, umweltfreundlicher und komfortabler machen.”, so Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch. “Weitere, neue Mobilitätsangebote neben dem Rad- und Fußverkehr, Bus und Bahn sowie dem Autoverkehr können das Angebot für die Hamburgerinnen und Hamburger ergänzen. Das ist ein wichtiger Schritt für die Mobilität von morgen.“
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/bwvi

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